Swiss Attack

Review – Palmer 17.03.2017  Royal – Baden

Wenn sämtliche Sinne auf eine wunderbare Reise geschickt werden…

Mit ihrem neuen Album «SURROUNDING THE VOID» haben sich PALMER selber übertroffen, und zu diesem Anlass wurde zur Plattentaufe ins ehemalige Kino Royal in Baden eingeladen. Normalerweise geht es bei Plattentaufen nur um den Hauptprotagonisten, nicht aber bei PALMER, denn mit KHALDERA und ZATOKREV spielten zwei geniale Bands im Vorprogramm. Diese drei Bands machten dann diesen Event zu einem unvergesslichen Ereignis, aber beginnen wir von Anfang an.

Den Beginn machten KHALDERA, eine junge Band aus Brugg, die sich auf experimentellen Instrumentalrock spezialisiert haben. Bis anhin habe ich eigentlich immer einen weiten Bogen um Instrumentalbands gemacht, weil mir bei diesen einfach die Abwechslung fehlte. KHALDERA haben mich eines Besseren belehrt und von Anfang des Gigs bis dessen Schluss in ihren Bann gezogen und auf eine wunderbare Reise mitgenommen. Die grossartige Musik erschuf eindrückliche Klanggebilde in Zusammenspiel mit den Videoinstallationen von PIXELPUNX und KING OF TRASH, die auch ZATOKREV und PALMER anschliessend mit stimmungsvollen Bildern begleiteten, und nahm mich auf eine wunderbare Reise mit. Erstaunlich auch, dass KHALDERA nur ihre Musik sprechen lassen und auf sämtliche Ansagen verzichten! Das war dann schon mal ein wahrer Leckerbissen zum Anfang dieses unvergesslichen Konzertabends! Von KHALDERA wird man in naher Zukunft sicher noch viel hören!

Mit ZATOKREV wurde man dann schnell aus sämtlichen Tagträumen gerissen und von einer Welle der rohen Energie förmlich mitgerissen! Aber die fantastische Reise an diesem Abend wurde fortgesetzt, wenn auch in eine andere Richtung! ZATOKREV sind sowas wie ein Urgestein der hiesigen Doom-Drone-Metal-Szene und schon seit 2002 mit dabei. Sie haben auch schon vier Alben im Gepäck und die Auswahl an genialen Songs ist somit riesig! Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Spielfreude und das Stageacting von ZATOKREV! Mit Fredi Rotter haben ZATOKREV einen Frontmann der Spitzenklasse, der alles auf der Bühne gibt, was er an Leidenschaft zur Verfügung hat. Geboten wurde das ganze Spektrum von leisen, schon fast besinnlichen Klängen hin zu heftigen Sounderuptionen mit heftigen Riffwänden! Auch die Feedback-Orgien wussten dem Publikum zu gefallen! Dieser Auftritt von ZATOKREV hat mir einmal mehr bewiesen, dass wir so geile Bands hier haben, die sich keinen Deut hinter irgendwelchen internationalen Bands verstecken müssen. ZATOKREV, ich komme wieder, denn das war ein Konzert voller Emotionen und Energien, die ich so in dieser Form selten erlebt habe!

Nachdem der Konzertabend mehr als überzeugend war bis zu diesem Punkt, lag der Ball nun bei PALMER, und was machten sie aus dieser Steilvorlage: Sie setzten noch ein Ausrufzeichen mehr an diesen denkwürdigen Abend! Nach ZATOKREV wusste man nicht genau, wohin die Reise noch führen sollte, aber PALMER stellten die Weichen genau in die richtige Richtung! Wenn man, so wie PALMER, ein so starkes Album namens «SURROUNDING THE VOID» soeben veröffentlicht hat, dem fehlt es an starken Songs sicher nicht, um sich von der besten Seite zu präsentieren! Und so spielten auch PALMER einen sensationellen Gig mit ebenfalls sehr viel Energie und ebenso vielen Emotionen. Was mir bei PALMER ausgezeichnet gefällt, ist das Zusammenspiel von Laut und Leise, so folgen auf noisige Passagen ganz ruhige Passagen und umgekehrt, was den Spannungsbogen fast zum Zerreissen brachte! Auch PALMER kamen bei Publikum sehr gut an und setzten einen weiteren Glanzpunkt, der zugleich auch der Schlusspunkt war. Von den Anwesenden hat sicher niemand sein Kommen bereut, und wenn man sah, wie die Leute in dieser grossartigen Location mitgingen und die Bands abfeierten, dann kann man nur froh sein, nicht nur dabei gewesen zu sein, sondern mittendrin die unbändige Macht der Musik am eigenen Leib gespürt zu haben!

Fazit dieses Konzertes: Wir können mehr als stolz auf unsere Musikschaffenden dieser drei Bands KHALDERA, ZATOKREV und PALMER sein und dass auf dem Label CZAR OF CRICKETS verdammte geile Bands sind! Übrigens findet am 14.04./15.04.2017 das CZARFEST in der Kaserne in Basel mit KHALDERA, PALMER und vielen anderen hörenswerten Bands statt!

Mein Tipp: Hingehen und geniessen!!!

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Pitfire

Review – Surrounding The Void

by Reto

Tief verwurzelt im Untergrund findet man auch in der faden Schweiz immer wieder Bands, die genau sich selber sind und mit einer urtümlichen Gewalt zu fesseln vermögen. Seit geraumer Zeit sind Palmer immer wieder ein Lieferant von finsterer Musik mit störrischer Wucht.

Dabei ist «Surrounding The Void» erst ihre dritte Platte, aber die Langenthaler operieren auf eine Art und Weise, das man ihnen eine ganz eigene Vision von harter Musik zusprechen möchte. So ist der fiese Sludge dieser Platte in einer hoffnungslosen Finsternis beheimatet, welche die ganze Wucht von Bands wie Neurosis (früh), Eyehategod, Unsane und Gojira kombiniert. Nämlich zu einem eckigen und brutalen Koloss, der sich nicht eine Sekunde um Trends oder Erwartungen schert. Zwischen den abstossenden Stop-and-Go-Riffs, die mit der Gewalt eines Orkans über dich hineinbrechen, erkennt man die Identität dieser Band, die sich in einer ehrlichen und schonungslosen Ehrlichkeit ausprügelt. Das ergibt eine künstlerische Durchschlagskraft, die man nicht jeden Tag findet. Und wenn massive Songs zwischen Enge und Weite toben und ein kleines Stück Himmel zeigen (z.B. «Divergent») kann man das verdauen. Lediglich die «progressiv» melodischen Entspannungen (z.B. «Artein») passen da nicht immer richtig.

Attitüdenfreier Post-Metal mit der Wucht der Verzweiflung aber auch mit fröhlichen Spielereien, der hart trifft.

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Metalfactory

Review – Surrounding The Void

Toby S.

Bei allem, was mir unheilig ist – ich hätte schwören können, dass diese Truppe mit ihrem doch recht eigenwilligen Sound entweder aus dem Norden oder aus den Staaten kommt. Aber nichts dergleichen, meine Damen und Herren, Palmer stammen aus dem bernischen Langenthal! Und wollte ich beim ersten Anhören die Platte noch in die Tonne kloppen, so muss ich mittlerweile zugeben: Wenn man der Platte Zeit gibt, den Sound und die spezielle Atmosphäre zu entfalten, dann kann man wirklich was erleben. Nehmen wir nur mal den Song „Fate_Hope“, der eigentlich relativ harmlos daherkommt, progressiv angehaucht, sehr melodisch, der dann mit einer beinahe unkenntlichen Stimme eine sehr düstere, beklemmende Atmosphäre zu verströmen vermag, da kommen mir doch so Bands wie Memory Driven in den Sinn, die konnten das auch super. Aber, und jetzt kommt das wichtigste: Die Jungs bringen immer wieder neue Elemente ins Spiel, die aus jedem Song eine eigene Achterbahn machen, und sei dies nur die Art und Weise, wie die Gitarre gespielt wird. Andere Bands würden aus einem Track von „Surrounding The Void“ ganze Alben komponieren! Aber was schreibe ich hier noch gross – wer nicht mit Scheuklappen in der musikalischen Welt herumläuft und es auch gerne vertrackt mag, der ist mit Palmer absolut bestens bedient. Ist natürlich nicht jedermanns Sache, klar, aber mal reinhören kann auf keinen Fall schaden – ich persönlich höre nämlich je länger je unterschiedlichere Einflüsse heraus. Anstrengende, aber geile, weil lohnenswerte Sache!

7.5/10

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Monarch Magazine

Review – Surrounding The Void

Slawek Migacz

I have to say that Czar Of Bullets and their twin divisions Czar Of Crickets, Czar Of Revelations, they all releasing just most incredible and modern albums to date. If I got it right, I have reviewed Swiss bands from these labels so far and I do know if they dealing with their local scene only but in fact, Palmer is another band from that beautiful region of Europe.

This is one hour long album and for me it gets better with each minute. With just opening tracks (Home is where I lead you, Misery) they slowly started exploring spaces and finding the vibe of the album. They unsettle the atmosphere of the album but they have strong attitude of the songs so it gives me comfort to look forward to each song with highest interest. The pace of the songs is mostly from slow to mid tempos so they obviously give it time to turn into best possible forms of creativity. Palmer jumps into black holes of music in hope to get something new out of it and they often come back from there with splendid ideas for songs and cold waves of music that comes along. If I had to label the music, then for sure, there are a lot of modern doom metal parts associated to the entire album with desperate vocals but I could not classified this band just like that. I`ll write about it a bit more later on. What`s interesting next , they are unpredictable with their music and even if they have quite few nice patterns driving the songs, it does not feel like they repeat themselves. It is not this kind of album which is spectacular or anything like that. They rather void cliché and they are drifting their music like astronauts in open spaces in their slow motion movements. Songs like Divergent, Digital Individual, Rising, Implosion just gravitating in the air and touch some of my senses for very first time. I would not expect if I ever could experience music in any new way but it`s just feels like it at some points. I do not say this is best album out there but a song Importunity for example just blew me away and this is my number one of the album along with Misery. This is the  album I can simply call  a post-metal and doom and sludge are just elements of their whole music spectrum.

They produced a polished sound to it but with unique groove, so heavy moments are heavier and melodic parts are more funereal in its character.

Palmer, in my opinion has a huge potential as a band. Post-metal still remains unexplored by any meanings but when I listen to Surrounding The Void, I realize that my hunger for this genre becomes bigger by desire, not by the choice. Also, it is an alternative for typical metal albums. Palmer has any opportunity to grow up number of their fans and community, exactly from metal audience as well. This great album have it all what it takes to achieve this goal eventually.

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Schwarze Liste

Live Review – 25.02.2017 Met-Bar, Lenzburg

Zatokrev, Palmer und Wolf Counsel – A Doom-Blend

(Martin Rahn, Niels Rahn)

Die Met-Bar in Lenzburg macht von aussen keinen speziellen Eindruck. Ein Industrie oder Bürogebäude am Rand von Lenzburg, aber ideal für gute Rockkonzerte im kleineren Rahmen. Innen fühlt sich der Metaller aber sofort wohl, eine grosse Bar, mit einer grossen Auswahl verschiedener Met’s und natürlich Bier. Der Abend geht gut los.

Um Viertel vor 9 stehen dann die Mannen von Wolf Counsel aus Zürich, Winterthur und Schaffhausen auf Bühne. Sie spielen einen klassischen Doom Metal , der stark vom Sound der 70er-Jahre beeinflusst ist. Black Sabbath, Cathedral oder auch Saint Vitus können als Verweise dienen. Am Mikro steht Ralf Winzer Garcia, der Bass spielt und diesen auch bei den Thrashern Poltergeist malträtiert. Aber Wolf Counsel sind ruhiger und der perfekte Einstieg in den Abend.

Setlist Wolf Counsel: Pure as The Driven Snow, Ironclad, Wolf Counsel, The Everlasting Ride, Shield Wall, Battles, Wolf Mountain.

Danach stehen Palmer aus Langenthal auf der Bühne. Sie spielen einen etwas moderneren Doom Metal, der etwas in Richtung Sludge geht. Und die Bühne schien fast etwas klein zu sein für Sänger Steve, der die ganze Fläche ausnutzte und dabei auch mal ein Bierchen umwarf. Schrei sie raus, Deine Wut. Grosses Kino.

Setlist Palmer: Shedding Skin, Home is where I Lead, Misery, Divergent, Forbidden Fruit, Importunity, Digital Individual, Rising

Und dann steht mit Zatokrev sicher die wohl bekannteste Schweizer Doom/Sludge Metal-Band auf der Bühne der Met Bar. Und es wird keine Sekunde langweilig, dafür ist Musik und Show zu anspruchsvoll. Mal voll auf die Fresse dann wieder fast sanft und experimentel. Ganz grosses Kino dann beim gefühlt 2-stündigen Song Zato Krev, der fast schon hypnotisch wirkt, bei dem Sänger Freddy am Schluss die Bühne verlässt aus dem Publikum heraus die letzten Text-Fetzen brüllt, nur um als Abschluss der Gitarre den Garaus zu machen und ihr alle Seiten einzeln auszureissen.  Boah.

Setlist Zatokrev: Runaway Soul, Bleeding Island, The Phantom, Goddamn Lights, Feel the Fire Pt. 1, Zato Krev

Ja, es war wahrlich, als was es angekündigt wurde: A Premium Swiss Doom Night. Oder eben Doom-Blend – a finest selection of Swiss Doom Music.

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Rocktimes

Review – Surrounding The Void

by Andrea Groh

Wenn das Bandlogo als Ambigramm (um 180 Grad gedreht als gleicher Schriftzug lesbar) gestaltet ist, wird gleich meine Neugier geweckt.
Wenn die CD dann noch von Czar Of Bullets (Czar Of Crickets) kommt, muss das doch was sein, was mir gefällt, denn bereits mehrere Bands aus deren kleinen aber feinen Labelprogramm konnten mich begeistern. So waren meine ersten Gedanken als ich “Surrounding The Void” von Palmer in den Händen hielt.
Kurz noch die Fakten zu Palmer: gegründet 2000 in der Schweiz (das Herkunftsland war mir schon beim Lesen der Musikernamen klar…), erste EP 2004, Debüt “This One Goes To Eleven” 2008. 2011 dann die zweite Scheibe “Momentum” und 2017 die dritte “Surrounding The Void”. Hm, so richtig eilig mit veröffentlichen haben es die vier anscheinend nicht. Auch für die neun Songs der neuen Scheibe lassen sich Palmer Zeit, nämlich 60 Minuten.

Der Opener “Home Is Where I Lead You” führt uns dahin wo sich die Schweizer zuhause fühlen… nämlich in Post Metal-Gefilden. Kantig, mit aggressiven Riffs und einer Stimme, die Richtung brüllen tendiert. Das wirkt dann schon etwas neurotisch – im Sinne von Neurosis, den Genre-Vorreitern aus den USA. “Misery” ist dann dem Titel entsprechend finsterer, kranker, mit einem gewissen Sog in Richtung Sludge-Sumpf, überrascht dennoch im Mittelteil mit einem ruhigen Part, während gegen Ende Prog-Einflüsse eingearbeitet wurden.

Schon hier wird klar, dass Palmer sich nicht einfach nur auf eine Sparte beschränken, sondern verschiedene Stile zu einem Post-Sludge-Sonstwas-Monster vereinen, das unberechenbar bleibt. Immer wieder gibt es ruhige, beinahe schon zarte Parts, bevor der nächste Wutanfall herausbricht.
Wechselspiele sind typisch für “Surrounding The Void”  und dies bleibt auch im weiteren Verlauf so. “Divergent” fängt fast schon geradlinig an, begeistert gegen Ende mit mächtig finsteren Slowmo-Sounds, bevor es mit “Artein” ein ruhiges und harmonisches Instrumental gibt, das dennoch unterschwellig etwas Unheimliches und Beunruhigendes hat.

Das Bandlogo ist ein Ambigramm, die Musik lebt von Ambivalenz… passt irgendwie.

Ein Wechselbad der Emotion, Spiel mit Stilvariationen, von angejazzt wirkend bis sphärisch-verträumt.
Immer wenn man glaubt, Palmer nun ganz durchschaut zu haben und berechnen zu können, kommt etwas Neues, auch wenn es nur eine kleine Nuance einbringt, ein weiteres Puzzleteil ins Gesamtbild fügt und dieses dadurch leicht verändert.
Eingängig ist “Surrounding The Void”   natürlich nicht, manche mögen das Ganze sogar als ein wenig nervig ansehen, doch dies ist mit Sicherheit genau so gewollt.
Nachteil der Sache: Der Spannungsbogen lässt mit der Dauer ein wenig nach, vielleicht wären ein paar Minuten weniger besser und packender gewesen.

Vermutlich jedoch wollten Palmer es den Hörern nicht zu einfach machen, wer leichte Kost sucht, ist hier definitiv falsch. Man sollte sich schon darauf einlassen können und wollen.
Selbst dann mag manchen vielleicht ein Track wie “Importunity” etwas zu anstrengend erscheinen, doch… wer aufmerksam gelesen hat, ahnt es… das danach folgende “Rising”  ist als Kontrast dazu einfacher strukturiert, bietet ein wenig Erholung… na ja, ein wenig zumindest. Diese gibt es auch zunächst beim finalen Song “Implosion”, wieder ein im ersten Moment harmonisches Instrumental. Doch schon bald mischen sich in die sanften soundtrackartigen Klänge verstörende Elemente. So endet  “Surrounding The Void” dann, einen dystopischen Nachhall hinterlassend.

Fazit: Eine Scheibe für Hörer, die statt einem Spaziergang durch einen Rosengarten das Wandeln in einen Neurosengarten reizvoll finden, diese können sich hier an durchaus vorhandenen lichten Stellen erfreuen und ebenfalls die weniger lichten mit Begeisterung erkunden.

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kvlt.pl

Review – Surrounding The Void

Jakub Milszewski

W piątek wyszedłeś z roboty trzaskając drzwiami. Znów pokłóciłeś się z wkurwiającym szefem, znów stwierdziłeś, że marnujesz sobie życie pracując w tej firmie, znów postanowiłeś jak najszybciej znaleźć coś nowego i lepszego, żeby pokazać temu debilowi szefowi na co cię stać, znów uświadomiłeś sobie, że przecież nie znajdziesz. Weekend spędziłeś potem niby neutralnie, ale nie odpocząłeś, nie przewietrzyłeś głowy. Musiałeś pojechać do rodziców albo teściów, lawirować podczas rozmów, żeby znów nie wdać się w kretyńską kłótnię o tym, że nie chodzisz do kościoła, masz nowy tatuaż, nie masz dzieci albo masz ich za dużo, o politykę, skoki narciarskie czy inne mało ważne gówno. W domu musiałeś zrobić parę małych napraw, do tego zakupy, kilka spraw na mieście. Z żoną na dobrą sprawę widziałeś się przez chwilę wieczorem, kiedy oboje padliście styrani na łóżko i zasnęliście po trzech minutach. A kiedy się obudziłeś był już poniedziałek. Za oknami chujnia zwana w Polsce „połową lutego”. Kiedy pomyślałeś, że musisz wrócić do roboty i ciągnąć przez 8 godzin to, co skończyłeś w piątek, trafił cię szlag, ale z drugiej strony kredyt się sam nie spłaci, twoi starzy nie głosowali na PiS, więc nie siedzą w radach nadzorczych spółek i nie srają kasą, podobnie jak ty. Więc zakładasz znów te brudne buty i idziesz. Autobus do roboty ci spierdolił, wiesz, że się spóźnisz i twój skretyniały szef znów będzie jęczał. „Chuj, nie życie” – myślisz, kiedy siedzisz zrezygnowany na przystanku i od niechcenia przerzucasz na Spotify kolejne kapele żeby znaleźć coś, czego nie słyszałeś już milion razy pod różnymi nazwami albo chociaż coś, co cię przynajmniej w jakimś procencie postawi na nogi i sprawi, że przez chwilę nie będzie ci się wydawało, że twoje trzydziestoletnie życie jest w strzępach.

Trafiasz na Palmer. Odpalasz pierwszy na płycie Surrounding the Void numer Home Is Where I Lead You i już wiesz, że poniedziałek wcale nie będzie lepszy od piątku, ale przynajmniej nie jesteś w swojej beznadziei sam.

Szwajcarski kwartet Palmer atakuje od pierwszych minut swojego nowego wydawnictwa bez litości dla zmęczonych dusz swoich słuchaczy. Surrounding the Void to smaczna mieszanka mocarnego i pełnego desperacji oraz autentycznego wkurwu sludge z post-metalowymi i progowymi reminiscencjami tu i ówdzie, które dodają do miksu nieco psychodelii i jeszcze więcej rezygnacji. Ta płyta jednocześnie pobudza i wpędza w apatię. Kiedy Palmer cichną, poruszają się w rejonach spenetrowanych przez Mastodon gdzieś w czasach Crack the Skye, ale są mniej kolorowi, mniej efekciarscy, mniej bombastyczni, za to bardziej psychodeliczni (sprawdź chociażby instrumentalny Artein). Kiedy ryczą głośno, są naprawdę przekonujący. Ich sludgowo-post-metalowa to wolne, masywne akordy, posuwisty, ale wyczuwalny groove, sprawiający, że noga pod biurkiem chodzi sama. Do płyty świetnie wprowadza będący miksem obu tych twarzy zespołu numer Home Is Where I Lead You, ale lista utworów na krążku została ułożona w taki sposób, że z kawałka na kawałek szala ciężkości przechyla się na różne strony. W Misery stoimy bardziej po stronie post-metalu, Divergent przeciąga nas do doom metalu momentami kojarzącego się choćby z My Dying Bride, wspomniany Artein to niepokojąca cisza przed burzą, którą jest nieco chaotyczny Digital Individual, i tak dalej. Palmer nie stawiali sobie raczej ograniczeń – 9 kawałków na płycie trwa łącznie godzinę, czyli całkiem sporo. Dzięki temu, że poszczególne numery trwają po dobrych kilka minut (fun fact: jeśli podzielimy 60 minut trwania albumu na 9 kawałków, otrzymamy średnią 6,66 minuty na utwór), sporo się w nich dzieje. Palmer lubią i potrafią zaskakiwać w dość subtelny sposób, aby nie wyskoczyć z szerokich stylistycznych ram, więc a to riff ma bardziej djentową konstrukcję, a to pojawi się fajna solówka gitarowa, a to aranżacja upstrzona jest momentami, które teoretycznie nie powinny do siebie pasować, a to rozwrzeszczany numer staje się nagle zaskakująco cichy. Wszytko pozostaje jednak stylistycznie spójne, dlatego cały czas obracamy się w klimatach smutnego, powolniastego sludge, zahaczającego o wszystkie pokrewne gatunki.

Surrounding the Void nie przypadłaby mi jednak do gustu tak bardzo, gdyby nie unoszący się na niej klimat. Od pierwszego akordu Home Is Where I Lead You do ostatnich dźwięków wieńczącego płytę Implosion słychać tutaj beznadzieję, desperację i wściekłość tak wielką, że aż paraliżującą, powodującą apatię, zsyłającą do czarnej dziury zwanej depresją. Przez to pewnie każdego poranka, kiedy przez okna do mieszkania nie będą wpadały promienie słoneczne, będę myślał o tej płycie. Uratować mnie może tylko wiosna.

Niech cię, Palmer!

9/10

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With Love, The Underground

Review – Surrounding The Void

ThEb

Meine Herren, die neue PALMER ist aber echt heavy geworden. Frag‘ nicht nach Sonnenschein. “Misery“ und “Divergent“ erinnern mich an CROWBAR, HIS HERO IS GONE und NEUROSIS. Diese Vergleiche gereichen den Schweizern natürlich zur Ehre, sind aber nicht nur Worthülsen, sondern liegen in ihrer langen Historie und Erfahrung begründet. Zwischendurch wird auch mal mit Prog-Tönen aufgelockert, was natürlich etwas überraschend kommt, den neun-Song-Brocken aber wesentlich verdaulicher macht. “Artein“ ist nämlich ein komplexes Gitarrenepos, welches Gitarrero Jan Wälchli seinen Kindern Tea und Nir gewidmet hat und gerade dieser stilistische Ausreißer bewahrt “Surrounding The Void“ davor zum “one trick pony“ zu werden und läutet das sehr abwechslungsreiche “Digital individual“ ein. Produziert hat V.O. Pulver von GURD und die Aufnahmen sind schneidig, haben ordentlich Punch, klingen aber trotzdem organisch. Insgesamt bewegt sich das dritte Album der Band tempomäßig primär im midtempo-Bereich und bietet etliche atmosphärische Passagen, die dann wieder in derbe Riffs münden. Das Artwork des Digipakreleases sieht erstklassig aus und wer auf smartes Drumming und oben genannte Bands steht, sollte sich “Surrounding The Void“ unbedingt holen.

(8)

bprodukt

Review – Surrounding The Void

fast sechs jahre nach ihrem letzten album legen palmer heute – endlich! – ein neues werk vor. doch was soll man sich beschweren: schon beim ersten durchhören wird klar, dass die zeit weise genutzt wurde. auch wenn man die musik stilistisch noch immer unter athmosphärisch dichtem metal mit sludge- und noiseeinflüssen einordnen kann – was komposition und songwriting, das selbstvertrauen und sicherheit im zusammenspiel, aber auch die produktion und das sounddesign angeht: die wandlung und weiterentwicklung der langenthaler band ist sowohl in der tiefe als auch in der breite beieindruckend.

gleich zu beginn fällt auf, dass der noise-anteil markant erhöht wurde. ein fast melodieloser, ans weisse rauschen grenzender gitarrenlärmteppich zieht sich durch die ersten, vor einladender aggression strotzenden minuten und ergibt mit steve dieners effektgeladener stimme einen brodelnden wirbel, der sich jedoch langsam klärt und in der mitte des tracks in einen fast ambienthaften ruheraum mündet. auch wenn dieser immer wieder vor explosiven attacken lärmerfüllten hasses erzittert und schlussendlich kollabiert, zeigt sich hier beispielhaft die gewonnene sicherheit und das vertrauen dieser band, ganz auf klang und athmosphäre zu setzen und mit subtil eingesetzten effekten ungeahnte weite zu schaffen. im kontrast zu klaustrophobisch-gequälten gitarrenparts ergeben sich dabei thrillerhafte spannungen, wie es zum beispiel bei ‚divergent‘, aber auch ‚implosion‘ aufs schönste nachzuhören ist. das ganze werk bewegt sich meist in eher düsteren, manchmal gar verzweifelten emotionalen graubereichen, sowohl textlich als auch athmosphärisch. zum glück hat man trotzdem keine angst vor ausgedehnten gitarrenparts mit zwar getragenen, jedoch warmen melodien und minutenlanger versunkenheit in psychedelisch verhallte klangwelten. so werden dem zuhörer immer wieder atempausen und vereinzelte flecken sonnenlichts gegönnt. diese können ausgedehnt und funkelnd klingen wie bei ‚artein‘, aber auch kurz und trocken eingestreut wie in ‚misery‘, wo sie das gefühl der hoffnungslosigkeit mit ihrem abrupten ende eher noch verstärken.

 

dass dies alles so einheitlich und aus einem guss klingt wie auf diesem album, ist eine respekteinflössende leistung und nur teilweise auf die fantastische produktion zurückzuführen, die punktgenau zwischen dem einsatz fast schon jazziger klangbrillanz, erstickender soundwälle und psychedelischer klangfarbigkeit abwägen kann. den anderen, grossen teil trägt die band mit ihrem mut zum experiment, ihrem eingeschworenen zusammenspiel und grosser erfahrung selber bei.

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Absolute Zero Media

by Clint

1.I know this not your 1st release but I think this is the 1st time hearing the Band. Give a history of how Palmer came to be?
That’s right. ‘Surrounding The Void’ is our 3rd studio album. Besides that we have released an EP and we’ve had appearances on a few compilations as well.
Before PALMER we all were playing in bands in the same local scene. Because we all share the passion for strong and progressive music we decided to form PALMER. Since then we’ve been having fun playing, writing and improving our music constantly.
 
2. The sounds I hear are Post Metal, Noise Rock, Sludgy Doom and Hypnotic Post Hardcore. What bands Influenced the sound of the album ” Surrounding the Void” I hear  Earth,Meshuggah, Voivod, Isis, Mouth of the Architect, Deadguy and Tragedy ?
To pick up the list of bands you just mentioned, I’d say that Meshuggah and Isis have certainly been influential to our songwriting. After all we are big fans of both bands. Both of them have outstanding live performances that are very real and dynamic, something that we definitely try to integrate into our music as well. It’s all about tension and release; building up a wall only to take it down again the next moment. This is the kind of music we love to play.
Regarding other influences I’d say that all four of us come from slightly different musical backgrounds. The metal part is certainly inherent to all of us; but Jan definitely would bring up more Jazz combos than Remo, who himself grew up in the punk rock and hardcore scene. Ueli has his foot in the ambient and electronic world and Steve loves the musical sceneries that bands like Isis and Neurosis create.
 
3. How did you come to work with Czar of Crickets and what are you expecting from this Partnership?
Fredy Rotter, the boss and founder of Czar of Crickets, is one of our best friends. We got to know each other about 12 years ago, playing gigs alongside Zatokrev, his main band. When we recorded our first album ‘This One Goes To Eleven’ in 2007 we were able to jump onto his newly formed label. Working together on that release was a great pleasure. For our second album ‘Momentum’ we had to look out for another label because at the time Fredy was pushing Zatrokrev hard and had to put his label on ice for the time being. So when we heard that he’d re-awoken his label, we were very happy to return home for the third album!
Working with Fredy is very rewarding. He is one of the greatest people alive, no joke! He lives and breathes music, and if he signs a new band on his label it’s because he’s totally convinced of them. We couldn’t have a better man doing the promotion for our newest release.
 
4. How does Live vs  Studio Palmer differ and what do you want the live audience to get from a performance?
As a band we look at Studio-recordings and Live-gigs as two different things. Both have their own qualities and challenges. That said, we do have the goal to be able to bring our Studio-work as close as possible to the stage. So whilst recording we always have the live performance in mind: how can we put this on a stage without bloating up the whole equipment setup?
 
5. The Album cover for ” Surrounding the Void” is abstract but I know it must play into the theme of the album? What is that theme?
That’s correct. We rather like the abstract. The bandname Palmer itself was chosen because it doesn’t reveal anything at all about what kind of music we make.
The coverart was made by Philipp Thöni, an artist from Bern. We developed the Artwork with him, based on initial ideas he sketched out for us. Because it’s abstract, it allows anyone to find a meaning and correlation to the themes on the album. Without wanting to reveal too much, I’d say that it might stand for you as an individual feeling lost in a world that’s getting more and more abstract and complicated. You feel overwhelmed by it and a feeling of helplessness or emptiness is the consequence. But there are far more things you can try and fit into the artwork.
 
6.  If there was one song or artist you would love to cover and make it a palmer element to it what would it be and why?
Hard to say. Let me choose the joker card!
 
7. If a Major metal or Indie label came your way would this be something that would interest the band or is that the best way to get lost in the shuffle?
That’s a good one. Our goal today is to make music without any compromise. Music that has an impact on us and if possible on the people who hear it. Of course hopping onto a big Label would definitely get us on the radar of far more people; but being on a small label like Czar of Crickets allows us to have all the strings in our own hands.
 
8. What are you thoughts on Digital media, Social Media and Internet PR in 2017 how has the indie extreme music scene changed in your opinion?
If you release an album nowadays it is more important than ever to be able to reach as many people as quick as possible. The shear amount of new releases now compared to a few years back is unbelievable. So you need to get yourself noticed. That’s where the social media comes in. Building up a ‘fan base’ takes time and is something that has to be curated.
Regarding the Digital Media I guess we as a band still stand with one foot in the ‘physical’ age, where you appreciated having an album in your hand opposed to simply downloading a single song. Especially true if the album is meant to be listened to as a whole like ‘Surrounding The Void’.
That said, I think the physical aspect won’t go away. For the first time we are also releasing an album on Vinyl because the scene of Vinyl-junkies and people who appreciate great artwork is growing constantly.
9. What bands and music are impressing the members of Palmer Currently?
Steve: I’ve been listening to a lot of Prog-Rock lately. Bands like Plini, Intervals or Sithu Aye.
Ueli: I spent a lot of time listening to Cult Of Luna lately. Bands like Nine Inch Nails, ISIS, TOOL or Rage Against The Machine have a big longtime-influence on me. I also take a lot of inspiration out of listening to other genres of music, for example some traditional bass players like Israel Crosby or Wilbur Ware.
Jan: Twelve Foot Ninja, Snarky Puppy, Rush, Meshuggah
Remo: Sumac, O`Brother, Gojira, Black Map
 
10.  Palmer is a mix of  Avantgarde Music, Post Metal and Jazzy Post Hardcore. Were do you see the band heading more extreme, more challenging  or just staying the course and working within what the sound is now to make it next level?
Challenging ourselves to become better at what we do is certainly something that keeps us going. We certainly will stay loud and hard with lots of fragile elements sprinkled in. But because we don’t set any boundaries for ourselves regarding musical genres, the journey could go anywhere.
 
11. Can a underground band in 2017 make this a career or are those days over unless you go more commerical. As bands like Carcass, Slayer , Napalm Death , Voivod, Devin Townsend have proved you can do this and not be a commercial success on a major level.
I think there’s always the possibility of hitting a nerve and having your album or band take off to the next level. A good example for this is the amazing impact a band from Basel, Zeal and Ardor, have had on the musical world lately. Coming out of virtually nowhere with only a song or two actually available, the music got into the right channels and took off. Now they are playing gigs all over the place including big festivals in the US.
So to answer your question :Yes. It still is possible.
 
12. Do the members of Palmer work in other project as well tell us about them or is this the Focus for all members of the band?
The main focus of all band members is currently PALMER, no doubt. The last two years have been very challenging and were filled with a lot of hard work.
Nevertheless some of us do have Projects running alongside: Ueli plays in other bands as well, ranging from Mambo to Electronic and classical Jazz. Jan has an acoustic Project he takes up once in a while and Steve works with other bands on a sporadic basis.
 
13. Switzerland is a home form some really impressive bands Triptikon, Celtic Frost, Coroner, Samael and Darkspace to name a few. What make the bands have such unique sounds from such a small nation is it that you have no true national language and German, French, Italian are all spoken there ?
Switzerland is all about minorities I guess. Lot’s of people from different cultures mingle here. That certainly is one explanation for not only the great bands but also the great diversity of musical genres that we have.
 
14. You have a very nice website  http://www.palmernoise.com/ tell us a bit about it?
Thank You! The design of the website is based on the album artwork for ‘Surrounding The Void’ by Philipp Thöni. The website is another artistic form to express and visualize the ideas and themes of our music. And of course it serves as the main source of information on PALMER. The website was created and is maintained by the band. It is just one of many things that we do ourselves besides playing and writing music. A homogenous overall impression and appearance of all of our creative output is very important to us.
 
15. Any closing thoughts please place here and thank you again for the time?
Thanks for the interview! It was a pleasure.