Reviews
03.08.2008
Laermbelaestigung.net
Review: Palmer - This one goes to eleven
Das schweizer Label Czar Of Crickets Productions hat mit PALMER eine echte Perle gefunden! Seit einige Wochen rotiert das Erstlingswerk von PALMER nun in meinem Player und ich kann fast schon mitsingen. Aber beschreiben was die Jungs da fabrizieren, ist verdammt schwierig. Als Referenz fiel mir als erstes NEUROSIS dazu ein. Ähnlich wie die Amerikaner erzeugen Palmer eine unglaublich Dichte, fast schon beängstigende und anklagenden Atmosphäre. Auch der Gesang erinnert an ältere NEUROSIS Scheiben.
Was „This On Goes To Eleven“ richtig interessant macht, sind verschiedene experimentelle, Genrefremde Klänge die keine Musik sind, aber perfekt passen und die Atmosphäre auf dieser Scheibe verdichten. Auch vor Jazz Elementen machen PALMER nicht halt. Das Label Beschreibt Palmers Musik aus einer Mischung zwischen Metal/Sludge/Post-Hardcore mit Jazz Elementen. Passt. Überwiegend bewegen sich Palmer im midtempo Bereich und darunter, ab und zu geben sie Gas. Alle Stilistiken zusammen genommen ergibt das ein vielschichtiges aber auch schlüssiges Album was sowohl DOOM Metal Fans, als auch Psychedelic Hardcore Fans oder all jene interessieren dürfte, die gern mal über den Tellerrand schauen und sich nicht die 1000ste IN FLAMES Kopie geben wollen.
22.07.2008
Nocturnalhall.com
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER, die Band aus der Schweiz, muss man bisher nicht gekannt haben. Allerdings sollte sich das mit This One Goes To Eleven doch schlagartig ändern! Zur Vorgeschichte: PALMER gibt es bereits seit dem Jahr 2000. Ohne auch nur ein einziges Demo auf den Markt geworfen zu haben, zockte die Band Tonnen von Konzerte – ein feines Feedback vom Underground. Die Schweizer sahen sich dann in 2004 doch in der Situation der Wahrheit ins Auge schauen zu müssen und verewigten ihre ersten Takte auf einem Demo. Hier und da folgten Gigs mit Caliban, Gurd oder Blood For Blood, um 2007 dann ins Studio zu gehen, um den Debüt-Knaller This One Goes To Eleven von den Gurd-Kumpels aufnehmen zu lassen. Und rausgekommen ist dabei ein verdammt fetter Brocken Aggression der beim Jazz anfängt und bei den Skinlab Trademarks aufhört. Eine weite Bandbreite die näher beleuchtet werden will: Die Songs werden durchweg dominiert von einem schweren Riffing mit einer noch schwereren Atmosphäre, die konstant durch ein immer wieder schlüssiges Songwriting aufrechterhalten wird. Das Gaspedal wird dabei so gut wie nie durchgedrückt, damit bleibt auch der Piteffekt aus. Allerdings ist dies bei der Intensität der Songs auch nicht nötig. Tracks wie Shedding Skin, Bury The Bones oder Deception konfrontieren dich mit einer drückenden Soundwand gegen die es anzubangen gilt. Und das dürfte anstrengend genug werden. Verschnaufpausen gibt es dann, wenn PALMER den Druck rausnehmen und, wenn auch selten, in Jazzgefilde (Seals Divided oder Shedding Skin) abwandern oder der Gitarre wie in Who Am I Töne entlocken, die schon fast an Walgesang erinnern. Die Stimmung wird dadurch aber keineswegs unterbrochen, eher passen sie sich sehr gut ins Gesamtbild ein. Shouter Steve tut sein übriges mit seinen Core-lastigen Vocals. Ein Rätsel lässt uns This One Goes To Eleven allerdings noch: Ist die Scheibe sonst griffig ist der 9. und letzte Song mit Eleven betitelt und klappt man das Booklet auf, wird bis 11 durchgezählt. Was der Gedanke hinter dem non-musikalischen Outro Eleven ist, dürfen uns PALMER gerne bei Gelegenheit näher bringen.
22.07.2008
Nocturnalhall.com - Englisch
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER, the Suisse band isn’t a must heard band name so far. However, This One Goes To Eleven should change this situation abruptly. Let's have a look at their history: PALMER was founded back in 2000. Without releasing a demo the band played tons of concerts – a fine feedback the underground gave. In 2004 the Suisse guys did the reality check and perpetuate their first takes on a demo. Here and there gigs with Caliban, Gurd or Blood For Blood followed before entering the studio again in 2007 to record This One Goes To Eleven – produced by the Gurd buddies. The result is a damned phat hunk of aggression starting in Jazz and finishing in the Skinlab trademarks. A wide scope to shine a light on: the tracks are consistently dominated by a heavy riffing with a heavier atmosphere that is kept up by constant conclusive song writing. The accelerator pedal is hardly ever pushed through, so that the pit-effect fails to appear. However, in view of the tracks’ intensity this isn’t needed. Songs like Shedding Skin, Bury The Bones or Deception confronts you with an oppressive wall of sound to bang against. And this will be exhausting enough. A breather is given when PALMER reduces the pressure and, even if rare, drift into Jazz fields (Seals Divided or Shedding Skin) or worm tunes out of the six strings which are redolent of a whale’s singing like in Who Am I. The mood isn’t interrupted by this in any way; in fact they fit into the overall picture very well. Shouter Steve gives you the rest with his core-based vocals. At least This One Goes To Eleven asks us riddles: as slip-proof this album is the ninth and last song is titled Eleven and when the booklet is opened, this is enumerated until 11. That what hides after this non-musical outro Eleven PALMER is free to tell us at every opportunity.
28.05.2008
Wastin!com
Review: Palmer - This one goes to eleven
Dass die Band Palmer bereits seit 2000 besteht, erscheint einem ein wenig seltsam, hat man von der Gruppe aus der Schweiz bislang doch relativ wenig oder sogar gar nichts gehört. Das einzige Lebenszeichen war eine EP im Jahre 2004 und das ist ja bekanntlich nicht viel, für eine Band, die es seit acht Jahren gibt. Aber Palmer haben sich den Hintern wund gespielt und schon mit Größen wie Blood For Blood, Harmful oder Caliban auf der Bühne gestanden. Nun ist es endlich soweit und die Hörerschaft erreicht ein erstes Full Length der Schweizer, welches auf den Namen 'This One Goes To Eleven' getauft wurde. Aufgrund der genannten Bands, mit denen man sich die Bühne teilte, erwartet der Hörer nun eine Hardcore-Brett der metallischen oder eher rotzigen Art. Doch weit gefehlt. Palmer spielen eine intensive Mischung aus Noisecore und Sludgemetal, die es fast über die gesamte Spielzeit in sich hat.
Mit 'Shedding Skin' stellen die Herren ihr Können auch gleich zu Anfang unter Beweis und fegen wie ein Sturm über den Köpfen der Genießer hinweg. Doomige Riffs seitens Gitarrist Jan paaren sich mit mit dem kratzigen und wütenden Geschrei von Fronter Steve, während der Bass von Ueli nur so flitscht und Remo sein Drumset ordentlich maltretiert, im positiven Sinne. Auf einmal ein ruhiger Part, der zum Träumen einlädt. Wer diese Art von Musik aber kennt, weiß, dass dies nicht lange so bleiben wird. So das Gerüst des ersten Songs, welches natürlich noch mit der ein oder anderen Überraschung aufwartet, die man aber am besten selber rausfindet.
'Who Am I' beginnt eher ruhig, einige Fragen werden gestellt und schon ballert man wieder los. Intensiv, anstrengend und doch unterhaltsam, so lässt sich dieser Song beschreiben. Mit schönen Tempowechseln und interessanten sphärischen Spielereien, die schon fast an Freestyle Jazz erinnern, kann man hier überzeugen und besonders im Refrain macht sich die wuchtige Macht und Stärke von Palmer bemerkbar. „Who Am I“ möchte man am liebsten mit schreien und ehe man zu viel nachgedacht hat, ist es auch schon passiert und die Laute sind der Kehle entsprungen. 'Bitter Sweet Revenge' wartet erneut mit solch jazzigen Passagen auf, die die sperrigen Gitarrenwände ein wenig auflockern, den Anspruch aber weiter erhöhen. Das ist mit Sicherheit nicht für jeden was und einige eingefleischte Metalfans werden verstört den Kopf schütteln. Aber was soll´s, so sind Palmer nun einmal und das ist auch gut so. Und so verlangt die Band dem Hörer einiges ab.
Während 'Deception' als einer der groovigsten Songs der Platte beschrieben werden kann, schießt man mit 'Souls Divided' fast den Vogel ab und lässt eine Attacke auf die Menschheit los, welche die zehn Minuten Marke fast überschreitet und an Komplexität auf diesem Album nicht übertroffen wird. Es sind die ruhigen Parts in den Tracks, die Palmer sehr gut zu Gesicht stehen, und genau diese findet man auch hier. Aber auch die unüberwindbare „Wall of Sound“ wird hier wieder aufgebaut und droht fast alles unter sich zu begraben. Die Intensität, mit der Palmer vorgehen, ist es, die einen derart mitreißt, so dass einem die Überlänge des Tracks gar nicht auffallen möchte. Die sphärischen Parts, die hier, wie in all den anderen Stücken, eingestreut wurden, muss man noch kurz hervorheben. Diese sind nämlich grandios und passen, wie die Faust aufs Auge. Ein etwas trauriger Abschied hingegen ist der letzte Track 'Eleven'. Erwartet man hier noch ein richtiges Highlight, welches die Platte perfekt abrundet, gibt es nur sinnloses Gefrickel, welches sich ohne Sinn über fast vier Minuten zieht. Hier hätte man mehr erwartet, aber Palmer haben ihr Potential ja schon in den vorherigen Tracks voll und ganz bewiesen.
Was bleibt, ist eine Platte und eine Band, die sich problemlos in die Riege solcher Genregrößen, wie Mastodon, The Ocean oder Isis einreihen kann. Man bedenke, dass dies hier nur ein Debüt ist, dementsprechend kann man sich ausmalen, was da noch folgen wird. Ganz großes Kino!
14.05.2008
La Horde Noire
Review: Palmer - This one goes to eleven
Palmer, groupe suisse originaire de la scène bernoise, nous a livré son premier album sur le label Czar of Crickets, tenu par Fredy, chanteur de l’excellent groupe Zatokrev. Si je vous précise l’origine géographique de ces 4 affreux, c’est parce qu’à la première écoute, j’aurais jurer être tombé sur un groupe « typique » ricain de sludge/core. La voix tout d’abord, si caractéristique de toutes ces formations vouant un culte à des groupes comme Chimaira ou encore Lamb of God, m’a apparu un peu monotone. Alors même si l’on assiste à quelques variations (qui se rapprocheront justement du fameux Fredy précédemment cité) le tout m’est apparu un peu limite. Au niveau des riffs, on part donc sur un mélange doom/sludge, ou les structures reviennent inlassablement. Alors, certes parfois le tempo s’accélère un peu comme sur Temptaion, ou l’on peut découvrir un plan jazzy (sur le milieu de Bitter Sweet Revenge), mais le tout, dans sa globalité, apparaît également un peu monotone. C’est pas que ça soit mal foutu, certains passages ont leur quota d’efficacité, c’est juste que le groupe n’a pas oser prendre assez de risque. Un premier album qui permet donc au groupe de se faire connaître, mais, à mon humble avis, il leur faudra sortir beaucoup plus des sentiers battus dans le futur, surtout que le niveau national chez eux est tout simplement incroyable! Le morceau Souls Divided, sortant beaucoup plus du lot, avec ses passages hypnotiques, est peut être une piste…
30.04.2008
W-Fenec.org
Review: Palmer - This one goes to eleven
Riffs de mammouths, véritable secousse tellurique qui fait vibrer le sismographe et bien évidemment, les murs-maîtres avec, Palmer démarre très fort via un "Shedding skin" qui fait trembler les vertèbres. Mur de décibels qui se dresse devant nous, des nappes de guitares qui grimpent en apesanteur, guitares mouvantes, le groupe évolue constamment entre hardcore agressif et post-rock organique. Moins sauvage, mais tout aussi monolithique (on pense souvent à Kehlvin), "Who am I" questionne et exige une réponse. Forcément, vu les arguments du groupe, on s'empresse d'accéder à sa requête. Seulement, on entrevoit déjà les blasés objecter haut et fort qu'il ne s'agit que d'un énième combo post-hardcore de plus. Sauf que là où le groupe aurait pu se contenter d'asséner les blasts avec l'énergie du désespoir ou de donner dans la décharge haineuse et primaire, Palmer a su ouvrir sa musique à d'autres genres. Noisy mais implacable, saturé ou plus minimal, tantôt aérien, tantôt plus profondément ancré dans le sol (voir le sous-sol), le groupe sait se faire parfois math-(hard)core, d'autres fois plus rock atmosphérique ("Bury the bones"), même s'il n'est jamais meilleur que quand il envoie du bois dans les enceintes.
Un chant rageur qui s'élève des profondeurs pour éclairer les ténèbres, Palmer sort les guitares, monte les décibels et admire le résultat, lequel renvoie autant à Cult of Luna qu'aux plus méconnus Benea Reach ("Bitter sweet revenge"). Du postcore pur jus en sommes, sauf que les suisses se plaisent à insérer des passages complètement jazzy dans leur musique. Quelques moments d'élégance feutrée qui contraste complètement avec le côté frontal et acéré de la musique de Palmer, tout en restant parfaitement cohérent. Etonnant. Si le chant a parfois tendance à partir dans les aigüs et à nous égarer quelques instants sur des chemins de traverse qu'il ne maîtrise pas forcément, le groupe sait parfaitement réagir à coup de riffs massifs et de vocaux ravageur pour nous remettre dans le droit chemin. Hardcore post-chaotique, noise crépusculaire, post-rock mis en pièce par une double pédale qui matraque joyeusement un ensemble compact et impeccablement bétonné ("Temptation", "Deception"). Affirmant un peu plus sa puissance sur l'éruptif "Times past way", le groupe livre un titre qui suinte la rage brute. Une fureur épidermique qui ne démande qu'à éclater au grand jour. Paroxystique, le (post)hardcore des hélvètes atteint alors un sommet d'intensité sur la première partie de "Souls divided" avant de laisser doucement retomber la pression le temps d'un deuxième acte plus ambient/ électroacoustique. Toujours ce jeu des contrastes qui trouve son épilogue avec l'expérimental "Eleven" et ses quelques 3'52" de bidouillages énigmatiques sortis de nulle part. Etrange, et pas forcément indispensable même si ceci n'enlève finalement rien à la qualité d'un This one goes to eleven à la force de persuasion tout bonnement impressionnante.
28.04.2008
Skipmag.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Postcore nennt man das wohl am ehesten, was die Schweizer PALMER auf ihrem augenzwinkernd „This one goes to eleven“ betitelten Debütalbum präsentieren. Die Stilbezeichnung ist zwar idiotisch, aber gebräuchlich für den bereits seit einigen Jahren extrem angesagten, noisigen Breitwand Riffsound. Die Eidgenossen heben sich dabei vom Gros der uninspirierten ISIS-Klone vor allem durch ein weitaus höheres Aggressionslevel ab. Die Drums knallen ordentlich und der angepisste Gesang von Fronter Steve erinnert bisweilen an Crowbars Kirk Windstein. Die Basis des Sounds stellt natürlich die genretypische, erdrückende Gitarrenwand dar, die von Produzent und Gurd-Frotnmann VO Pulver angenehm knackig und trocken in Szene gesetzt wurde. Das bei weitem dominierende Midtempo wird immer mal wieder durch schnellere Parts aufgelockert, wodurch das übliche laut/leise Spiel aus akustischen, schwebenden Passagen und zähflüssigen Rifff-Eruptionen angenehm aufgelockert wird. Natürlich gibt es derartige Alben bereits zuhauf, schlechter als die Konkurrenz sind PALMER aber keinesfalls. Wer sich wütendere ISIS oder auch weniger anstrengende The Ocean vorstellen kann, ist bei www.palmernoise.com an der richtigen Adresse.
28.04.2008
Metal-Impact.com
Review: Palmer - This one goes to eleven
Autour d’un verre, au cours d’une discussion sur la nécessité du trigging dans le Death Metal, je profitais d’une digression pour faire savoir à mon interlocuteur que, autant le Stoner me laissait insensible, autant j’étais beaucoup plus réceptif au Sludge : tout ça pour dire, qu’en étant chroniqueur, on pourrait vite prendre le melon… Heureusement que le MI Master veille. En 2007, la Suisse nous gratifiait d’un Redemption Through Looseness de KRUGER : cette année, c’est au tour de PALMER de nous offrir une belle galette de boue, sludge en anglais.
« Shedding Skin » s’ouvre ainsi sans prévenir sur des vocaux déchirés et des riffs poisseux pour mieux nous perdre dans des breaks Prog et planants avant de nous replonger dans la boue. Sur le titre qui suit, ce sont des cordes torturées qui succèdent à des parties aux vocaux plus revendicatifs. Cette même structuration est reproduite à l’envi sur les différents morceaux qui constituent This One Goes Till Eleven, tant est si bien que cet album prend une allure massive et semble composée d’un seul tenant. Les influences Noisecore reprennent par moments le dessus (« Temptation ») mais les guitares sont toujours aussi saturées : je ne m’aventurerais pas à toucher les six-cordes (mises à rude épreuve : il suffit d’écouter « Eleven »), de peur de contracter le tétanos. Sans être particulièrement complexe, techniquement parlant, et au-delà de la lourdeur inhérente au style, le Sludge n’est pas une musique légère : loin de l’easy listening, le Sludge invite à la réflexion, à l’introspection, par ses structures déroutantes et la rage de vivre qui se dégage du chant. « Who Am I? » : telle est la délicate question à laquelle PALMER veut nous aider à répondre.
28.04.2008
Metallic Zine
Review: Palmer - This one goes to eleven
Nach erst einem Demo kommt das Schweizer Quartett Palmer nun mit dem Debüt aus den Startlöchern. Seit acht Jahren bestehend, spielt man einen schwer zuzuordnenden Stil, bestehend aus Metal, Alternative, Post Hardcore und Jazz-Elementen. Allerdings sollte mir besser mal jemand erklären, was zum Teufel der im beigefügten Infoblatt erwähnte Begriff Sludge eigentlich zu bedeuten hat?!? Egal, Hauptsache hart muss es klingen. Das tut This One Goes To Eleven durchaus, wenngleich die Musik manchmal ein bisschen stumpf aus den Boxen dröhnt, lässt sich festhalten, dass Palmer überwiegend im gepflegten Midtempo-Bereich agieren, ehe zwischen diversen Alternative und Jazzspielereien plötzlich auch mal ein wenig der Knüppel aus dem Sack geholt wird.
Immerhin haben die Schweizer ihre eigene Linie auf This One Goes To Eleven gefunden. Stücke wie Shedding Skin, Who Am I, Bitter Sweet Revenge oder Soul Devided erinnern oft an Crowbar, Korn, Static X, Gurd, Tool und ähnliche Vertreter.
Anhängerschaften genannter Acts dürfen sich über eine weitere Bereicherung der Alternative-Szene freuen. Alle anderen, die mit solchen Acts definitiv nix am Hut haben, sollten einen Bogen um This One Goes To Eleven machen oder ganz die Finger davon lassen.
07.04.2008
The Metal Observer
Review: Palmer - This one goes to eleven
There are some Metal genres that I don’t understand. I try to keep an open mind towards everything I listen to, and along with my focus on ‘music in context’ – I happen to enjoy something of everything I listen to, even if I don’t understand it. PALMER is one of those bands. I can fully understand why individuals may enjoy their music…and the band is extremely talented…but I found myself dazing quite a bit with their debut release, “This One Goes Till Eleven”.
The self dubbed ‘Noisecore’ band, PALMER uses a lot of modern and classic sounds integrated together to create a very progressive sludge sound on this album that is truly hard to make comparisons too. One can’t deny that they band is unique in many ways including how it structures its music. The slow, plodding pace of most of the album keeps the beast of an album in a good general direction even if it hinders some of the directions the band could have followed.
An interesting blend of heavy sludge laden riffs and melodic interludes, the music on “This One Goes Till Eleven” is a combination of simplicity and thoughtfulness as the band transverses Jazz interludes (“Bitter Sweet Revenge” in particular) to BLACK SABBATH structures. Of course, I enjoyed PALMER more on the faster songs (maybe that’s just the Thrash fan in me coming out) but their ability to smoothly change sounds is impressive too.
I found myself wanting more from the album though. The odd vocal arrangements, ranging from a Metalcore bark to vocal noises in the background, kept me interested but after the first song I felt as though I already knew where the band was heading. This album failed to latch on and take me for a ride. I do know that fans of HIGH ON FIRE or MASTODON may very well enjoy this album immensely.
A talented group of band members, I thought after “Shedding Skin” that I was in for a real progressive ride. I ended up feeling like I was going in circles instead. I could have used a little more variety but it’s still a solid album.
Songs to check out: “Shedding Skin”, “Bitter Sweet Revenge”, “Temptation”.
26.03.2008
BurnYourEars.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Was macht den Unterschied? Was können PALMER, was andere Bands aus dem immer unübersichtlicher werdenden Sludge/ Post-Hardcore-Sektor nicht können? Klingen doch eh alle gleich, oder? Stimmt schon, letztlich ist das einfach Geschmacksache. Aber für meine Ohren haben die Schweizer den Bogen raus, wie man ein spannendes Album konzipiert, ohne die drölfzigste NEUROSIS- oder ISIS-Kopie zu sein, sich ewig langen Spannungsaufbauten zu widmen, um dann am Ende – ach wie originell – alles mit groß viel Getöse wieder einzureißen. PALMER hauen vielfach sofort in die Fresse und versprühen neben Atmosphäre auch Leidenschaft. Und dass diese hörbar wird, erlebt man nicht ganz so oft.
Zum einen liegt die Stärke von „This One Goes To Eleven“ im puren Soundvergnügen, dem Klang, der Dich einfach niederwalzt. Satt, satter, am sattesten, und das gilt für Gitarren, Schlagzeug und Reibeisen-Stimme Steve Diener. Glückwunsch für den 1-a-Job an die Jungs von GURD, denn VO Pulver und Franky Winkelmann haben die Platte in ihrem „Little Creek Studio“ gemischt und gemastert. Zum anderen reißt mich die Musik einfach mit, diese modernen Riffs, die durch den Verlangsamungs-Wolf gedreht und mit dezent eingestreuten Noises unverbraucht und doch gewohnt klingen. Auch die Dramaturgie der Songs funktioniert für mich einfach besser als auf vergleichbaren Platten. Vielleicht liegt’s an der frischen Schweizer Luft, die uns neben KRUGER nun die zweite herausragende SludeCore-Band auf die Oberfläche wirbelt. Damals beschrieb ich KRUGER als „brachial aber stets zugänglich“, ohne „besonders kompliziert oder gewollt abgefahren zu agieren“. Und genau das trifft auch auf PALMER zu, die schon seit 2000 existieren, 2004 ihre erste EP veröffentlicht und bereits Touren mit BLOOD FOR BLOOD, HARMFUL oder besagten GURD hinter sich haben.
Wie immer gilt: Reinhören müsst Ihr selber. Wer sich bei KRUGER und Co. heimisch fühlt, sollte das unbedingt tun.
25.03.2008
Metalglory.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Die Schweizer PALMER bestehen schon seit 2000 haben aber erst eine EP („Demo“ - 2004) und seit Ende 2007 ihr Debütalbum draußen, welches auf den Namen „This One Goes To Eleven“ hört. Acht Songs und ein Instrumental werden in 43 Minuten geboten.
PALMER bewegen sich in den Kreisen des Post-Hardcores, Sludge und Metals. Sie spielen eine zähe und schwere Art des Metals. Brutale Vocals werden umrahmt von zähflüssigen Melodien und brechenden Drumsounds. Auf „This One Goes...“ bewegen sich PALMER in zwei Zonen. Die eine bewandert die schnelleren Gefilde, welche jedoch nicht minder zäh und brachial sind. Songs wie `Shedding Skin´, `Temmptation´ oder `Deception´ ballern zwar schneller als die restlichen Songs, aber dennoch ist eine gewisse Schwere zu füllen, die einen niederdrückt. Die Mid-Tempo- und Slow-Mo-Songs (z.B. `Who I Am´, `Times Past By´ oder `Souls Divided´) dagegen walzen sich so dahin und ziehen den Hörer förmlich herab in einen Mahlstrom langsamer Melodien und brachialer Schwere. Jedoch sind es diese Songs, die das Album leicht herunterziehen. Die schnelleren Songs sind, es die PALMER besser stehen. Die Band wirkt bei höherem Tempo agiler und sehr viel interessanter. Eine Ausnahme ist das knapp zehn Minuten lange Herzstück des Albums, `Souls Divided´: Dieser Song zieht alle Register: von Mastodon, über Isis bis hin zu Down!
Diesen beiden Grundthemen (musikalisch gesehen) werden ab und zu kurze, sehr gut passende Jazz-Passagen hinzugefügt. Hier merkt man wirklich, dass die Musiker etwas können. „This One Goes To Eleven“ ist ein musikalisch hochwertiges, wenn auch zwiespältiges Album. Reinhören lohnt sich aber auf alle Fälle!
24.03.2008
Bloodchamber.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Seit dem Jahr 2000 treiben die Jungs von PALMER bereits ihr Unwesen auf den Bühnen der Schweiz und Umgebung und mit „This One Goes To Eleven“ veröffentlichen sie jetzt ihr erstes Full Length Album, nach einer EP aus dem Jahr 2004. Mit so einem Vorlauf darf man also getrost davon ausgehen, dass weder Grünschnäbel am Werk sind noch ein undurchdachter Schnellschuss veröffentlicht wird.
Es braucht nicht lange, bis man erkennt, wo der Hase lang läuft. PALMER haben sich dem Sludge / Noise / Post-Hardcore verschrieben und genauso hört sich das auch an. Zäh, drückend und geräuschvoll wabert es aus den Boxen und man weiß nicht, ob die dröhnende Welle jemals irgendwo ankommen wird. Es gibt eine Menge Dissonanzen und obwohl jedes Lied eine Melodie hat, drängen sich stets die Rhythmen und Rhythmuswechsel in den Vordergrund. Auch der Gesang von Steve Diener dient (sic!) in erster Linie den Songs. In den langsamen, krachigeren Passagen spricht er oft eher als zu singen oder er schreit in (gefühlter) Zeitlupe. Wenn das Lied es fordert, kann er aber auch eine Menge Druck hinters Mikro bringen. Interessant sind im musikalischen vor allem die Variationen der zwei Saitenbearbeiter, die immer wieder eine Überraschung parat haben. Sei es die nach quietschender Geisterhaustür klingende Gitarre bei „Who Am I“, das fast schon entspannende Zupfen bei „Bitter Sweet Revenge“ oder das für PALMER-Verhältnisse richtig treibende „Temptation“. An Ideen mangelt es wahrlich nicht.
Aber so viel Einfallsreichtum muss auch gebändigt und in Form gebracht werden. So ist „This One Goes To Eleven“ wahrhaft keine leichte Kost (und soll es sicher auch nicht sein). Wenn man nicht aufmerksam zuhört, wird man hauptsächlich Geräuschkollagen wahrnehmen. Man benötigt auf jeden Fall mehrere aufmerksam verfolgte Durchläufe bis man das Album zu schätzen weiß. Und dann ist es immer noch nicht unanstrengend und die noisigeren Passagen sind selbst nach einigem Hören nur schwer bestimmten Liedern zuzuordnen. Der Großteil der erkennbaren Variation liegt in den kurzen Melodieanfängen und –übergängen. Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass PALMER ein knapp 43-minütiges Noiseepos geschaffen haben, in dem die Trackeinteilung nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
Wer sich im Genre heimisch fühlt und gerne zu BOTCH und Konsorten entspannt, oder wer gespannt darauf ist, wie frühe MASTODON auf einem Drittel der Geschwindigkeit klingen könnten, sollte sich „This One Goes To Eleven“ anhören. Alle anderen wird man mit diesem Album ziemlich sicher nicht überzeugen können.
15.03.2008
Musik-Terrorverlag.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
“Shedding Skin” brüllt es aus den Boxen…Tonnenschwere Gitarren schälen sich aus dem dichten Sound heraus, um dann Platz für eine kleine unverzerrte Ruhepause zu machen. Die Gitarren fangen wieder an zu surren, noch spielen die Drums einen entspannten Beat, um sich dann doch wieder in einem Lava-artigen Wall of Sound wieder zu finden. Gegen Ende des Songs wird sogar noch die Groove-Maschine angeschmissen.
Na, das nenne ich doch mal einen gelungenen Opener! Denn alle Trademarks der Schweizer Noise-Doom-Metal-Sludge-Core-Attentäter finden sich in diesem Song bereits ein: Das allseits bekannte Wechselspiel zwischen laut und leise… kleine Oasen der Ruhe, die sich mit gewaltig fetten Riffs abwechseln. Abwechslungsreiches Songwriting, das trotz der verschiedenen Parts sehr homogen herüber kommt. Kleine Jazz-Sprengsel, die die eigene Note noch mehr hervorheben und ein lupenreiner, zermalmender Sound, der den Eidgenossen von den GURD-Mitgliedern Pulver und Franky auf den Leib geschneidert wurde. Das Ganze kulminiert in dem zehnminütigen Abgesang namens „Souls Divided“. Der danach folgende letzte, neunte, Track wurde dem LP-Titel entsprechend schlicht „Eleven“ benannt, besteht aber leider aus dem üblichen Unfug, aus dem Hidden-Tracks gerne bestehen. Hier wird wieder einmal das nerven quälende Saiten-Geknarre eingesetzt. Schade, hätte ich bei dem Titel des Longplayers doch eher an den berühmten Gitarrenverstärker gedacht, dessen Regler doch bitte bis „11“ gehen müsste (SPINAL TAP lassen grüßen).
Aber egal, denn alles was davor kommt ist großes Kino von internationalem Format. Man merkt zu jeder Zeit, dass die Band schon seit dem Jahr 2000 zusammen spielt und sich nicht erst vorgestern dazu entschlossen hat, diese Art von Musik in die Welt hinauszutragen. Besonders gut gefällt mir, dass nicht nur alle Nase lang Breaks in den Sound hineingewebt werden müssen, sondern zwischendurch auch mal ausgiebig gerockt wird und das sogar in bester CROWBAR-Manier. Daran sind auch die fehlerlosen und druckvollen Vocals von Steve Diener nicht ganz unschuldig. Als weitere Referenzpunkte muss man natürlich MASTODON angeben, aber auch Elemente von Bands wie THE OCEAN oder CONVERGE finden sich in dem vielschichtigen Sound wieder. Ich schmeiße auch noch die alten ULME mit in den Topf, da der Gitarrensound und die Rhythmus-Arbeit mich des Öfteren an die deutsche Ausnahmeband erinnert.
Mehr Lob kann ich nun wirklich mehr aussprechen, deswegen sollte alle Freunde des Noise-Core in all seinen Varianten der Band unbedingt ihr Gehör schenken. Es muss nicht immer Amerika sein, aber trotzdem bleibt die Frage: Who killed Laura Palmer?!
15.03.2008
Bleeding.4Metal.net
Review: Palmer - This one goes to eleven
Bands, die zum einen beispielhaft für das Genre sind und zum anderen dadurch Ressentiments bestätigen sind was tolles. Zunächst wird klar, warum Sludge (zu deutsch: Matsch, Schlamm) so heißt, wie er heißt: Zäh wie Schlamm ergießt sich eine Masse aus den Boxen, lullt einen ein und fesselt einen wie Matsch die Schuhe an den Boden. Man kann versuchen zu entkommen, wird aber von der zähen Masse immer wieder eingeholt werden. Und ist es eigentlich gar nicht die eigene musikalische Vorliebe, so wird man doch irgendwie von der Musik gefesselt. Die in der Bandinfo versprochenen Jazz-Elemente beschränken sich dabei auf einige wenige Zwischenparts, in denen es ein wenig Geklimper beisteuert. Was den Sound angeht, so wurde ein gutes Mittelding aus matschig und klar gefunden, das einfach zur Musik passt. Ganz am Ende gibt es dann noch eine seltsame Orgie von Spielereien mit Bass und Gitarre, die v.A. durch das Quitschen von Gitarrensaiten dominiert wird.
Alles in Allem zeigen PALMER, dass Sludge die Musik der Schweizer zu sein scheint (neben Doom Metal wahrscheinlich) und liefern ein durchaus ordentliches Album ab, in das all jene mal reinhören sollten, die das Gegenteil von DRAGONFORCE suchen oder sich einfach mal einlullen lassen wollen.
02.03.2008
Helldriver-Magazine.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Palmer aus der Schweiz existieren bereits seit 2000 doch erst jetzt erscheint das erste Album der Band. Acht Jahre sind eine lange Zeit um Songs und Ideen reifen zu lassen. Das kann man dem Album auch anhören. Hier sind definitiv keine unerfahrenen Musiker am Werk. Die Band kombiniert Sludge, Metal und Noise zu einem Gesamtsound der sich am besten mit Bands wie Cult Of Luna, Neurosis oder auch Isis vergleichen lässt. Wobei die Truppe es insgesamt weniger Atmosphärisch als die genannten angehen lässt und sehr viel häufiger die Sludge/Stoner-Riffkeule schwingt. Die Band zimmert massive Riffwände zusammen die immer wieder durch ruhige Parts aufgelockert werden. Das ganze spielt sich im unteren Tempobereich ab. So entsteht eine recht erdrückende Stimmung, was aber in diesem Fall keinesfalls negativ auszulegen ist. Palmer schaffen es ihre Songs interessant zu gestalten und somit zu fesseln. Mit den ganz Großen des Genres können sie zwar noch nicht ganz gleichziehen, sind aber definitiv auf einem guten Weg dahin. Die Produktion fand im Studio GURD statt und klingt entsprechend fett. Den Namen Palmer sollte man sich merken.
27.02.2008
Heavy-Metal.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER aus der Schweiz existieren schon seit dem Jahr 2000, haben es aber erst jetzt geschafft ihr Debüt zu veröffentlichen. Ihr Stil ist eine schwer verdauliche Kombination aus Hardcore, Alternative Metal und Sludge. In der Bandinfo wird noch von Jazz-Elementen gesprochen, diese sind aber mehr als zu vernachlässigen. Ein Glück, denn die bereits gebotene Mischung liegt schon schwer genug im Magen. Hier wird einiges vom Hörer abverlangt.
Der Sound ist absolut fett und hat mächtig Druck, sodass die Riffs alles planieren was ihnen in die Quere kommt. So soll es sein! Die Atmosphäre ist sehr stark auf Aggression ausgelegt, Shouter Steve Diener unterstützt diese Stimmung mit seinen extremen Growls und dem stellenweise düsteren Flüstern sehr gut. Die Rhythmusfraktion hat auch alles im Griff, die Post-Hardcore Elemente kommen hier besonders stark raus. Doch PALMER können nicht nur auf die Tube drücken, hier und da haben sich einige ziemlich geile Breaks eingeschlichen, die dem ganzen Material noch mehr Dynamik verleiht. Hier und da fühlt man sich zwar stellenweise etwas überrumpelt und hat leichte Probleme, den roten Faden wiederzufinden, doch genau das macht aus „This One Goes To Eleven“ zu einem höchst anspruchsvollen Werk.
Man merkt, ich bin begeistert! Ich hätte nicht gedacht, dass man so aggressive Musik erschaffen kann, wenn man aus der beschaulichen Schweiz kommt. Wer nichts gegen eine leicht abgedrehte Stilmischung hat und auf Hardcore und Metal steht, sollte zugreifen!
26.02.2008
Pavillon666.fr
Review: Palmer - This one goes to eleven
Et un autre groupe dans le style « à la mode », un ! La scène metal regorge en ce moment de groupes clonés estampillés deathcore/metalcore. Attention cependant, tous ne sont pas de simples clones et tous ne sont pas forcement ennuyeux. Nous avons à faire ici à un jeune groupe suisse allemand, crée en 2000, qui a sorti un EP en 2004 et donc son tout premier album en 2007/2008. Sur un court extrait de leur bio, le label promet un mélange de Suldgecore/metal, avec des influences jazz, alternatif, pro et post rock. Le menu est alléchant, voyons voir ce qu’il se passe en cuisine.
Premier point positif, une bonne production, et un artwork/livret à la fois sombre et un peu torturé. Musicalement ensuite, c’est du lourd (qui parle de doom-core ?). Certes le groupe possède ce petit air de ‘déjà entendu’, surtout coté voix, un deathcore écorché au maximum, c’est devenu si fréquent… d’autant plus qu’il est ici très linéaire et à force, fatiguant. Par contre niveau instruments, c’est parfois la fête. Entre du gras, lourd - et conventionnel - metalcore (« Temptation »), se glisse des compos qui ressortent bien du lot tel le bon « Bitter sweet revenge » avec des breaks, des passages prog, etc... Malheureusement, la lourdeur générale de ce metal sludge/core ne sauve pas entièrement les meubles et l’autre partie moins conventionnelle qui se réclame de leurs influences jazz/prog ne sont que trop peu nombreuses pour faire de cet opus une réussite, et pouvoir se démarquer de la multitude de groupes identiques. Dommage car le potentiel est là, il ne manque plus qu’une musique plus originale, plus barrée, et plus surprenante. Pour une fois que je regrette qu’un groupe ne fasse pas plus ressortir ses influences…
23.02.2008
The-Pit.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Die Band Palmer kommt aus der schönen Schweiz und existiert bereits seit knapp acht Jahren. Doch erst jetzt erscheint mit „This One Goes To Eleven“ ihr offizielles Debütalbum, das eine durchaus positive Überraschung darstellt. Produziert von VO Pulver und Franky Winkelmann, ihrerseits Mitglieder der schweizerischen Band GURD, bietet „This One Goes To Eleven“ - anders als man bei diesem Albumtitel vielleicht gedacht hätte – neun druckvoll produzierte Songs, die für Post – Hardcore, Noisecore und Sludge – Freunde und für Fans von Bands wie Converge oder aber Isis durchaus interessant sein könnten.
Besonders das gute Gespür für Abwechslung innerhalb der Songs ist dem Quartett absolut anzuerkennen. Hier werden mal idyllische, psychedelische Momente, mal druckvolle, teilweise gar doomige Wutausbrüche und streckenweise völlig undurchschaubar erscheinende Noise - Passagen konsequent aneinandergereiht und dies in einer Art und Weise, die zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder langatmig erscheint. Es ist zwar nicht so, dass sich „This One Goes To Eleven“ als unheimlich eingängig erweist und auch wird sich dieses Album mit Sicherheit nicht als Hintergrundmusik bei einem gemütlichen Treff mit Freunden eignen, aber damit rechnet der geneigte Noisecore – Anhänger sowieso nicht und will dies wahrscheinlich auch gar nicht.
Ein Highlight des Albums ist in meinen Augen bereits der langsame, aber intensive Opener „Shedding Skin“, bei dem besonders der sonderbar coole Gesang von Frontmann Steve Diener ins Auge fällt, welcher gekonnt zwischen brodelnden Brüllorgien und dreckigen Rockvocals variiert. Ebenfalls zu den Höhepunkten des Album gehört „Deception“, das eine ziemlich rockige und prägnante Gitarrenarbeit aufweist und mich aus irgendeinem Grund von der Atmosphäre (weniger von der Musik) her partiell an die wiedervereinigten Revolutions – Rocker Rage Against The Machine erinnert. Bemerkenswert sind auch die unheimlich gelungenen Wendungen, die diesen Song stetig nach vorne treiben.
Wo wir gerade beim Thema Wendungen sind; der mit fast zehn Minuten Spielzeit längste Song des Albums „Souls Divided“ beinhaltet solche (wie nicht anders zu erwarten war) en masse und beeindruckt mit einer unheimlich düsteren und beklemmenden Stimmung, zu welcher der mysteriöse Sprechgesang natürlich ungemein beiträgt. Abgesehen vom langweiligen viermüntigen Instrumentalgeräuschinferno „Eleven“ befindet sich auf „This One Goes To Eleven“ kein Ausfall und die Songs verfügen über eine lobenswerte qualitative Konstanz.
Fazit: Zwar bin ich persönlich nicht der allergrößte Noisecore – Anhänger und Fan, aber ich kann mit sehr gut vorstellen, dass „This One Goes To Eleven“ bei eben diesen recht gut ankommen wird. Rein objektiv lässt sich festhalten, dass Palmer ein musikalisch ansprechendes und niveauvolles Album kreiert haben, in das die angesprochene Zielgruppe mal ein Ohr riskieren sollte.
22.02.2008
Whiskey-Soda.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
Seit 2000 gibt es die Schweizer Band Palmer bereits und doch hat es bis heute gedauert, bis die vier Herren ein Debütalbum auf die Menschheit loslassen. "This One Goes To Eleven" heißt das gute Stück und man kann getrost das Motto 'was lange währt, wird endlich gut' hierauf anwenden.
Was den Hörer auf "This One Goes To Eleven" erwartet ist schwer in Schubladen zu stecken. Noisecore sagt Palmer selbst dazu und es passt vielleicht wirklich am ehesten zu dem, was Sänger Steve Diener, Gitarrist Jan Wälchli, Bassist Ueli Heiniger und Schlagwerker Remo Röschli da fabrizieren. Eine Mischung aus Tempo, Rhythmus, Aggressivität und Härte vereint sich mit den rauen, tiefen Growls von Steve Diener. Einfach ist das Werk des Quartetts nicht zu verdauen, dafür kostet es zu viel Anstrengung den Songs mit ihren teilweise krank und verquer klingenden Parts zu folgen, die immer genau dann von eingängigen Melodienbögen abgelöst werden, wenn man denkt es nicht mehr ertragen zu können. Warum die Scheibe "This One Goes To Eleven" heißt, obwohl auf dem CD-Cover nur neun Tracks ersichtlich sind und davon der letzte "Eleven" heißt, gilt es nun noch herauszufinden. Die Empfehlung lautet hier: Tracks mitzählen und man kommt von ganz allein dahinter.
Palmer haben ein bemerkenswertes Debüt geschaffen, das sich, sauber produziert, positiv vom ganz normalen Metal-Einheitsbrei abhebt, auch wenn "This One Goes To Eleven" sicher niemals Mainstream werden wird, da die Band Einiges von ihren Hörern abverlangt.
12.02.2008
Heavymetal.ch
Review: Palmer - This one goes to eleven
Die vierköpfige Band aus der Langenthaler Umgebung existiert bereits seit 2000. Dennoch präsentieren uns die Jungs hiermit ihr Longplay-Debut. Palmer haben aber schon einiges an Live-Erfahrung gesammelt, was auf "This One..." deutlich zu hören ist. Die Musik beschreibt das Label als Metal/Sludge/Post-Hardcore mit Jazz-Elementen. Das trifft es ganz gut. Als Vergleichspunkte kann ich Bands wie Neurosis, Zatokrev, oder Unfold (CH) anbieten. Für die Aufnahmen ist man zu Franky und V.O. ins Little Creek Studio gegangen und die haben dieser CD der richtigen Sound verpasst. Druckvoll, dynamisch und dennoch mit der nötigen Portion "Dräck".
Die neun Songs auf "This One..." bewegen sich vorzugsweise im Midtempo-Bereich oder darunter. Immerwieder sorgen jazzige, entspanntere Zwischenparts für Auflockerung der ansonsten eher beklemmenden Stimmung, die die schweren Riffs der Gitarre verbreiten. Dies hier ist keine Musik, die man "so nebenbei" hören kann. Palmer sind intensiv, heavy, aggressiv und im gegebenen Moment auch sehr gefühlvoll mit etwas dezenterer Instrumentierung. Einzelne Songs herauszuheben fällt ziemlich schwer, man sollte "This One Goes To Eleven" sowieso am Stück auf sich wirken lassen. Dennoch drängt sich "Souls Divided", mit einer Spielzeit von knapp zehn Minuten, geradezu auf, besondere Erwähnung zu erlangen.
Liebhaber obenerwähnter Bands und Stilrichtungen können bedekenlos zugreifen! Palmer haben ein sehr reifes Debut abgeliefert. Respekt!
08.02.2008
Mrocznastrefa.com
Review: Palmer - This one goes to eleven
Nie widac dna w worze z zespolami spod znaku sludge-core'a. Co rusz pojawiaja sie nowe nazwy, a praktycznie kazda z nich prezentuje kawal mocnej, dobrze zrobionej i dobrze brzmiacej muzy. PALMER to debiutanci i mimo, ze maja na koncie tylko jedno demo, to na "This One Goes To Eleven" postawili sobie wysoko poprzeczke i wyszli z tego obronna reka. Bo chociaz pozostaja pod przemoznym wplywem NEUROSIS, to nie jest to czysta zrzynka. PALMER stara sie isc droga ciezkiego, agresywnego, gitarowego grania, w którym jest tez miejsce na rozliczne smaczki (akustyki, solo na akustycznym basie w "Who Am I", rockowa solówka w "Times Past By", jazzowa partia gitary w "Bitter Sweet Revenge" etc.), ale przede wszystkim Szwajcarzy dbaja o to, by nie rozwlekac utworów w nieskonczonosc, stad oscyluja one tutaj w granicach trzech, czterech, góra pieciu minut. Tylko jeden, cholernie rozbudowany "Souls Divided" zostal rozdmuchany do niemal 10 minut. Stanowi on jednak apogeum tego krazka. Reszta swiadczy o zmysle kompozycyjnym czlonków PALMER'a i widocznych próbach ucieczki przed zapedzeniem sie w kozi róg. Bo dobry sludge wcale nie równa sie dlugasnym numerom po kilkanascie minut. Opisywani panowie na razie nie sa znani poza rodzima Helwetia, ale kto wie moze juz wkrótce bedzie sie ich wymieniac w jednym rzedzie z NEUROSIS, ISIS, CULT OF LUNA czy ich rodakami z ZATOKREV. Pod warunkiem jednak, ze podejda do tego, co robia jeszcze odwazniej i nie bedzie im mozna juz zarzucic podobienstw do tej czy innej kapeli. Aha, i zastanawia mnie fakt, ze we wkladce widnieje 9 tracków (i tyle w istocie jest), ale ostatni pt. "Eleven" jest poprzedzony wlasnie cyfra 11. Taki zarcik, czy co?
02.02.2008
With Love, The Underground
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER aus der schönen Schweiz veröffentlichen über das relativ junge Label Czar Of Crickets und erinnern den Hörer doch deutlich an Corebreaker Bands, was gar nicht so verwunderlich ist, da der Gründer von Czar Of Crickets (und Mitglied bei ZATOKREV) ebenfalls mit seiner Band bei diesem englischen Label beheimatet war. PALMER stammen aus der Langenthaler Gegend und sind seit über acht Jahren aktiv, was man ihren reifen Tracks auch anhört. Ihren Stil könnte man aus eine Mixtur aus Metal/Sludge und Mathcore bezeichnen. Die neun Lieder sind episch in ihren Dimensionen und komplex in ihrer Struktur, was eine Konntextuierung mit MASTODON sinnvoll macht. Der Auftakt von "Bitter Sweet Revenge" erinnert an BOTCH und da man auf gesamter Länge dieses Tracks auch disharmonische Chords, waghalsige Tempowechsel und sprunghafte Jazzvariationen verarbeitet, darf man wohl behaupten, dass PALMER bessere Ideen haben, als der Rest der Mathcore-Szene. Bedenkt man, dass die Schweizer bisher lediglich ein Demo mit vier Songs aufgenommen haben und jetzt ein derart reifes Album vorlegen, muss man den Hut vor diesem Quartett ziehen. Die Band ist ausserhalb der Schweiz noch auf Labelsuche, wenn also jemand noch eine tolle Combo für sein Label sucht, dann wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich PALMER zu sichern und diejenigen, die Musik lieber hören als veröffentlichen, werden PALMER bestimmt auch zu schätzen wissen.
02.02.2008
Metal.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER stricken geschickt eine Kombination aus modernen Sounds zusammen, der in der Schnittmenge zwischen Sludge, Post Hardcore und Alternative Metal liegt. Müsste ich Vergleiche ziehen, würde ich ORANGE GOBLIN (oder wahlweise eine andere, schwere Stoner-Band) nehmen und diese mit MASTODON in einen Topf werfen, ein paar Mal kräftig umrühren und für die geschmackvollen Spitzen eventuell noch die eine oder andere Zutat, wie zum Beispiel CULT OF LUNA hinzufügen; letzteres aber eben nur, um die Randnoten ein wenig zu betonen.
Wenn man bedenkt, dass diese Burschen hier aus der Schweiz kommen und mir eher wenige Bands aus dieser Region geläufig sind, die ähnlichen Sounds frönen, sollte man vor PALMER einen kleinen Anstandsknicks machen, denn sie bringen das, was sie machen gut, ehrlich und weitestgehend überzeugend rüber.
Selbst wenn die eine oder andere Ecke in manchen Songs noch ein wenig ausgefeilter hätte tönen können oder der ständige Schreigesang nach meinem bescheidenen Geschmack etwas variabler hätte ausfallen können, erledigen PALMER ihre Sache von solide bis gut.
Der Sound ist schwer, die Instrumentierung, bzw. das Gespielte ebenso und hier und da verspürt man sogar eine gnadenlose Riff-Walze über einen hinwegrollen. So soll es sein. Die klitzekleinen, eingestreuten Jazz-Spielereien möchte ich an dieser Stelle nicht weiter beleuchten, denn selbst wenn in der Promo-Info damit geworben wird, sind diese Einflüsse nur sehr marginal zu vermelden und somit nicht wirklich ausschlaggebend oder tiefer erwähnenswert.
Letztendlich ist "This One Goes To Eleven" ein nettes bis gutes Album um aufgestaute Aggressionen abzulassen und zudem bestens geeignet, den konservativen Nachbarn mit fettem Gitarrengedonner und gnadenlosem Geschrei den Mittagsschlaf zu rauben. Antesten geht für alle Genreinteressierten hiermit mindestens der Reinhörbefehl raus.
01.02.2008
OX Fanzine
Review: Palmer - This one goes to eleven
Netter Witz, den die Schweizer da abziehen. Zwar hat die CD nur neun Tracks, aber der letzte heißt "Eleven", womit der Titel des Albums dann schon wieder in Ordnung geht. Genauso - und darum geht es ja in diesem Review eigentlich - wie die Musik, die auf ihm zu finden ist. Sogar ein bisschen mehr als nur das. Erstaunlich reif klingt das alles für ein Debütalbum. Ein Blick in den Beipackzettel verrät dann auch, dass PALMER schon seit dem Jahr 2000 am Start sind und somit keine Greenhorns mehr. Als Sludge- und Metalband muss man auch einfach abgebrüht klingen, sonst nimmt einem die Bösartigkeit ja keiner ab. Und von der befindet sich eine Menge in den meist zähflüssigen, aber verdammt groovenden Songs auf "This One Goes To Eleven". Ab und zu gibt es sphärische Ausflüge wie zum Beispiel das schon angesprochene letzte Stück, das mit seinem dröhnenden Bass und dem kratzenden Gitarrengeräusch ganz schön unheimlich klingt. Furchteinflößend klingen auch die gurgelnden Growls von Steve Diener, der sich einen heißen Wettstreit um den tiefsten Ton mit seinen Mitmusikern liefert. Bevor die Band dann in bodenlose Tiefe abschmiert, durchbricht ein plötzliches fast schon jazz-artiges Intermezzo die Tristesse und sorgt für einen auflockernden Moment. In einem anderen Review wurden PALMER mit den DEFTONES verglichen. Das passt ganz gut und wenn man noch einen großen Teil NEUROSIS und EYEHATEGOD dazu packt, weiß man die Band aus der Langenthaler Umgebung auch ganz gut musikalisch zu verorten. Und über die musikalischen Qualitäten braucht man sich sowieso keine Sorgen zu machen.
20.12.2007
Realrocker.net
Review: Palmer - This one goes to eleven
“This One Goes To Eleven” ist ein Album, welches ich immer noch nicht totgehört habe, was eigentlich erstaunlich ist, denn dieses Album rotiert und rotiert und rotiert seit mehreren Wochen in meinem CD-Player, irgendwie findet die Scheibe immer wieder den Weg in das CD-Fach...und das spricht für die Veröffentlichung von Palmer aus Langenthal.
Schon der Opener „Shedding Skin“ legt mit massiven Riffs und brachialen Soundwänden los und bohrt sich so seinen Weg durch den Gehörgang und arbeitet sich langsam in die musikalische Schaltzentrale des Gehirns vor, um dort das musikalische Inferno anzukünden und die Synapsen auf ein Feuerwerk vorzubereiten. Dieses Feuerwerk zündet dann „Who Am I“, welches sphärisch angehaucht eingeläutet wird, um dann nach wenigen Sekunden zu explodieren. Dicke Gitarrenstahlwände bauen sich um des Hörers Ohren auf, dies über die volle Länge des Album, wobei hier nicht nur das volle Brett zum Zuge kommt, sondern man sich auch in manchen melodiösen Spielereien wiederfindet, um dann postwendend in einem Stakkatohagel unterzugehen…
Mit „Deception“ ist Palmer ein Referenzsong geglückt, der neben aller Brachialität auch die melodischen Aspekte dieser Band aufzeigt…grossartig! Auch sonst zeigen sich Palmer auf ihren Debüt facettenreich, neben derben Stampfer wie „Temptation“ stehen das schleppende „Times Past By“ oder das fast episch anmutende „Souls Divided“.
Sänger Steve Diener verausgabt sich auf „This One Goes To Eleven“ mit seiner Stimmgewalt, als ob es kein Morgen geben wird, er schreit, kreischt und dröhnt, als hätte er Chino Moreno und Phil Anselmo verschlungen und nicht wieder ausgespuckt. Auch die Mitstreiter Wälchli (Git.), Heiniger (Bass) und Röschli (Drums) haben den musikalischen Bastard, wie auf der gleichnamigen Demo EP, mit grossen Löffeln vertilgt. Pauschal kann man sagen, dass „This One Goes To Eleven“ derben Metal mit technischem Anspruch, progressive und doch eingängige Songstrukturen, schleppende und fies drückende Doom/Sludge-Passagen mit einem ziemlichen mörderischen Groove bietet.
9 Attacken auf die Gemütlichkeit und eitlen Sonnenschein, jenseits gebräuchlicher Genre-Schubladen. Fies, böse, eindringlich, bewegend, authentisch, intensiv und eigen werden hier 9 Songs in kurzweiligen 43 Minuten wiedergegeben! Ein Pflichtkauf für Freunde der hart-schleppenden Töne.
18.12.2007
Skartnak.com
Review: Palmer - This one goes to eleven
This One Goes to Eleven : sous entendu, on met les amplis au taquet et on envoie le gras. Palmer est un groupe helvétique qui pratique une noise aux confins de l’indie-rock, du metal ou du sludge. Entre Portobello Bones, Zatokrev et Neurosis, Palmer montre qu’il en a dans le ventre sur ce premier album. Soutenu par Czar of Crickets, label/collectif bâlois qui commence à faire parler de lui ce This One Goes to Eleven au graphisme peu inspiré, se défend bien parmi les petits nouveaux du genre. C’est son sens du riff lourd et lent qui semble faire la différence, il se plante par contre franchement lorsqu’il tente d’accélérer la cadence (« Temptation »). Un début plutôt encourageant dans l’ensemble.
11.12.2007
Metalnews.de
Review: Palmer - This one goes to eleven
PALMER existieren seit dem Jahr 2000 und kommen aus der Langenthaler Umgebung in der Schweiz. Nach einer vor drei Jahren veröffentlichten EP folgt nun erst das Debüt „This One Goes To Eleven“, das mit einer Mischung aus Noisecore, Sludge, Post Hardcore und ein wenig Jazz aufwartet.
Zuerst einmal sorgt der Titel für Verwirrung, denn eigentlich befinden sich nur neun Songs auf dem Silberling. Wer jedoch etwas genau hinsieht, wird in der Booklet-Beschriftung erkennen, dass nach dem achten Track „Souls Divided“ direkt und augenzwinkernd das experimentelle elfte Lied mit dem bezeichnenden Titel „Eleven“ gelistet wird. Gestört hätte es jedenfalls nicht, wenn auf der Scheibe noch zwei weitere Songs enthalten wären, denn das Material der Schweizer kann sich durchaus sehen lassen. Die Jungs schaffen es größtenteils, ausgewogene Kompositionen zu schreiben, in denen sowohl die krachigen Hardcore-Ausbrüche als auch ruhige und verspielte Elemente, die bisweilen ins Jazzige abdriften, enthalten sind. Zusammen ergibt dies eine vielseitige Mischung, die vom variablen Gesang von Steve Diener lebt, mit einer guten Produktion, die druckvoll und differenziert ist, ausgestattet ist und zudem einen Gastauftritt von ZATOKREV-Fredy bei „Bitter Sweet Revenge“ enthält.
„This One Goes To Eleven“ weiß insgesamt mit wuchtigen und abwechslungsreichen Songs, die mal nach vorne abgehen, mal eher reduziert und ruhig gestaltet sind, zu überzeugen. Mal schauen, was in Zukunft noch von PALMER zu hören sein wird; ihr Debüt ist jedenfalls eine runde und gelungene Sache geworden. Freunde des Post Hardcore, Noisecore und solcher Bands wie beispielsweise ISIS oder auch CONVERGE sollten sich nicht vom Teaser abschrecken lassen, sondern die Scheibe mal antesten.
19.11.2007
Music.ch
Review: Palmer - This one goes to eleven
"This One Goes To Eleven" heisst das Debütalbum der Metalcore-Gruppe Palmer. Aufnahmeregie führten VO Pulver und Franky Winkelmann. Die CD hat zwar nur 9 Songs, der letzte heisst aber Eleven. "This One Goes To Eleven" wird auch kaum eine Chartplatzierung auf Platz 11 erreichen. Das liegt aber nicht am Können der Gruppe, sondern vielmehr an ihrem Stil, der hierzulande wohl nie einen Radioäther verlassen wird.
Das Quartett bezeichnet seinen Sound als Mischung aus Metal, Sludge und Post-Hardcore mit Jazz-Elementen. Tatsächlich ist Abwechslung angesagt. Es dominieren zwar brettharte Gitarren und krächzende Growls. Aber Palmer können mehr. Immer wieder unterbrechen sie ihre Hardcore-Gewitter mit geschmackvollen Einlagen. Stellenweise erinnert das ein wenig an die Deftones. Die Produktion hat mächtig Druck und lässt keine Wünsche offen. Die Songs sind stimmungsvoll und erstaunlich reif. Das Ganze ist gekonnt in Szene gesetzt, sauber gespielt und extrem aggressiv.
12.11.2007
Pitfire.net
Review: Palmer - This one goes to eleven
Wer den Schweizer Underground in Sachen extremer Musik etwas genauer mitverfolgt, dürfte neben Zatokrev, Vancouver oder Kruger auf die Langenthaler Palmer gestossen sein, die mit eben erwähnten Genrekollegen regelmässig die Bühne teilen.
Besonders abwegig ist das nicht, tituliert man den eigenen Stil ja als Noisecore und bewegt sich auf entsprechend dreckigen Pfaden: Sludge-durchtränkte, schleppende Riffs, heiseres Gebrüll und dissonantes Gefiepe. Regelrecht betont werden diese Element, wenn sie wie in "Bitter Sweet Revenge" durch ruhige, dezent jazzige Töne aufgelockert werden, um danach wieder mit voller Wucht den Hörer zu überfahren.
"This One Goes To Eleven" macht mächtig viel Spass und wer ohne Vergleiche nicht leben kann, dem seien hiermit neben eingangs erwähnten Landsmännern noch Bandnamen wie Devil Sold His Soul, Converge und Sludge an den Kopf geworfen.
12.11.2007
Metalfactory.ch
Review: Palmer - This one goes to eleven
Palmer sind ein Kapitel Schweizer Musikszene für sich – aber eines der besseren. Mit „Indie-Core“ wahrscheinlich am wenigsten falsch beschrieben sind sie seit sieben Jahren unterwegs und haben uns hier mit „This One Goes To Eleven“ ihr Debüt vorgelegt. Besser spät als nie ist so ein geflügeltes und deshalb furchtbar abgedroschenes Wort. Trotzdem wahr. Das Album geht zwar auf den ersten Blick nicht bis auf elf, doch eigentlich schon. Denn vor dem letzten, offiziell dem neunten und eben mit „Eleven“ betitelt, sind noch zwei hidden tracks auf die Scheibe gepresst worden. Also alles in Butter, niemand wurde angelogen, nur zu einem zweiten Blick herausgefordert. Und der lohnt sich, denn wer Palmer von den Konzerten her kennt, wird sich auch an der CD erfreuen. Steve Diener brüllt gemächlich vor sich hin, derweilen Gitarrist Wälchli, Bassist Heiniger und Schlagzeuger Röschli ein Soundbett kreieren, das manchmal ganz bewusst von Misstönen geprägt ist. Diener klingt nach dem klassischen Core-Shouter, hat aber auch Variationen drauf, die es sich zu entdecken lohnt. Keine Angst, zum Chorknaben mutiert er nicht. Besonders schnell sind Palmer ja nicht, gezerrte Nackenwirbel wegen hastiger Bangbewegungen sind nicht zu befürchten. Doch zwingt sich das Kopfnicken zwangsweise auf, da die Songs einfach Groove haben. Ein reifes Debüt, man könnte fast sagen, ein überreifes. Bitte, liebe Palmerboys, lasst euch mit der nächsten Platte, nur dann soviel Zeit, wenn ihr in weniger einfach nicht was ähnlich Gutes hinkriegt.
09.11.2007
Trespass.ch
Review: Palmer - This one goes to eleven
Und sie tut es doch - Palmer's "This one goes to eleven" geht wirklich und wahrhaftig bis zu Track 11, auch wenn die Positionen 9 und 10 in Form von Bonustracks im Booklet unterschlagen werden und deshalb Zweifel an der Aussage des Titels streuen. Erst dann schliesst Titelsong "Eleven" das Album ab. Dass Heiniger/Röschli/Diener/Wälchli damit sagen wollten: "Lieber 9 als 11, aber dafür gut" ist also reine Spekualtion, würde aber ganz gut zu CD und Band passen. Schon mit ihrer ersten EP hatten sich Palmer genug Zeit gelassen und das Debut-Album erschien sage und schreibe sieben Jahre nach Bandgründung, in diesem Januar. Shouter Steve Diener tobt sich auf "This one goes to eleven" nach bester Indie-Core-Manier auf dem mächtigen, aber keineswegs eintönigen Soundbett von Gitarrist Jan Wälchli, Bassist Ueli Heiniger und Drummer Remo Röschli aus. Genauso tempo- wie rhythmusstark - zumeist im wohligen Wechsel und mit effektiven Misstönen durchsetzt - geben Palmer locker genug her, damit man gerne mit ihnen nachzählt, wieviele Songs denn nun genau auf "This one goes to eleven" drauf sind. Unanständig sind Palmer übrigens trotz Musikstil nicht, wie genauere Abklärungen via Booklet ergeben müssen, da man eingentlich ja kein Wort versteht bei dem Sound. Palmer's Texte drehen sich meist um innere Konflikte, Versuchungen oder bittersüsse Erfahrungen und nehmen nur im Opener "Shedding Skin" im übertragenen Sinn leichte Formen von Horror an. Und das muss ja auch nicht immer sein... Der Sound Palmer's leidet jedenfalls nicht an zu wenig emotionalen Zwängen, die auf "This one goes to eleven" aggressiv abgearbeitet werden. Ein reifes Debut, will ich doch meinen!
Realrocker.net
Review: Palmer EP (2004)
Die Band aus dem Raum Oberaargau liefert uns hier eine Demo ab, die in Zeiten des nicht wirklich uns wohlwollenden Sommers, mir ein breites Grinsen in das Gesicht zaubert. Meine Herren, Respekt vor dem Geschaffenen. Die Demo weist vier Songperlen auf, auffallend vor allem das Titelstück «Who Am I». Das Stück glänzt von Anfang an bis zur letzten gespielten Sekunde. Vertrackter, relativ chaotischer Metal mit kleinen Anzeichen in Richtung des Metalcore. Eine Mischung aus Fear Factory, Helmet, Dillinger Escape Plan und Shadows Fall. Dies nur als kleiner Quervergleich, denn unter dem Strich bleiben Palmer sich selbst. Die anderen Tracks sind nicht minder interessant, bleiben aber für mich selbst, ein wenig hinter dem Titeltrack stehen.
Palmer verstehen es sich zwischen Chaos, Brachialität, Intensität, Melodie und Harmonie zu bewegen, ohne den Halt zum Boden zu verlieren. Die Demo ist im Übrigen hervorragend produziert, da könnte sich manch Label-Act eine Scheibe davon abschneiden. Angereichert wurde die Demo zusätzlich noch mit dem genialen Videoclip zu «Who Am I».
Fazit, absolut gelungenes Demo, ein wahrer Hinhörer.
Interviews
14.03.2008
The-Pit.de
Palmer: "Wir sind wie ein guter Wein..."
The-Pit.de: Hi, wie geht es euch?
Jan: Uns geht es prima. Besten Dank der Nachfrage.
The-Pit.de: Mit "This One Goes To Eleven" erschien jüngst euer Debütalbum via Czar Of Crickets. Allein aus diesem Grund dürfte der Name Palmer vielen noch unbekannt sein. Bitte nutzt die Gelegenheit, euch kurz vorzustellen.
Jan: Palmer besteht aus Steve (Gesang), Remo (Schlagzeug), Ueli (Bass) und mir (Gitarre). 4 Kumpels, welche ein gemeinsames Hobby teilen und ausleben dürfen.
The-Pit.de: Gegründet habt ihr euch bereits im Jahre 2000; warum hat es denn so lange gedauert, bis "This One Goes To Eleven" veröffentlicht wurde?
Jan: Naja, bei uns dauert es eben ein bisschen länger, das hängt sicher auch damit zusammen, dass wir beruflich ebenfalls ziemlich eingespannt sind. Bis zur nächsten Scheibe wirds jedoch nicht mehr so lange dauern. Versprochen!
The-Pit.de: Wie seid ihr denn damals überhaupt als Band zusammengekommen?
Jan: Steve und ich haben schon vor Palmer zusammen gespielt. Als sich unsere Band auflöste, wollte ich unbedingt wieder was machen. Für mich war klar, Steve wieder mit ins Boot zu holen. Steve ist einer der besten Frontmänner die es gibt. Remo den Drummer kannten wir von einer anderen Band. Den habe ich einfach angefragt und er war dabei. Und Ueli war damals einer der wenigen Fähigen Bassisten und war auf meine Anfrage ebenfalls mit von der Partie. Also relativ unspektakulär das Ganze. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die richtigen aus der lokalen Szene gefunden haben.
The-Pit.de: Aufgenommen habt ihr das Album mit den GURD Mitgliedern VO Pulver und Franky Winkelmann. Wie kam es eigentlich zu dieser Zusammenarbeit?
Jan: Unser erstes Konzert spielten wir mit Gurd. Der Kontakt blieb immer lose bestehen. Wir haben VOs und Frankys Arbeit immer aus der Distanz mitverfolgt und als es dann darum ging, sich für ein Studio zu entscheiden, fiel die Wahl schnell auf das Little Creek Studio. Die Jungs wissen von was sie reden und zudem ist das Preis-Leistungsverhältnis super.
The-Pit.de: Musikalisch befindet ihr euch irgendwo zwischen Noisecore, Metal und Sludge, dennoch fällt es mir gar nicht so leicht wirkliche Referenzbands anzugeben bzw. euren Stil genau zu erfassen. Welche Bands würdet ihr denn anführen und wie würdet ihr euren Stil am ehesten beschreiben?
Jan: Diese Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Wir machen einfach unser Ding und wenn wir eigen klingen, freut uns das eigentlich. Ja das kann man sogar als Kompliment auffassen. Oft fallen in den Reviews Namen wie Isis, Neurosis, Cult of Luna, Mastodon usw. Sagen wirs mal so: live würden wir uns mit genannten Bands sehr gut ergänzen.
The-Pit.de: Gibt es bestimmte Bands, die ihr als Idole anseht und die euch bei eurem musikalischen Werdegang beeinflusst haben? Und wenn ja, warum gerade diese Bands?
Jan: Ich kann da nur für mich sprechen, und ja die gibt es. Zum Beispiel Meshuggah oder Allan Holdsworth und einige Jazzgitarristen. Man hört dies auf der Platte nicht, trotzdem bin ich überzeugt, dass ich ohne diese Leute nicht so spielen würde wie ich spiele. Bei den anderen hält sich das vom Prinzip her ähnlich.
The-Pit.de: Ihr habt bereits Auftritte mit Größen wie Caliban oder Blood For Blood gespielt, doch welches Konzerterlebnis ist euch am schönsten in Erinnerung geblieben?
Jan: Da gibt es einige. Wir sind wie ein guter Wein, je älter wir werden desto besser spielen wir. Daher war auch das letzte Konzert ein Hammer. Mit den Jungs von Blood for Blood abzusumpfen war auch ein einzigartiges Erlebnis. Wir haben viel gelernt, z.B. was ein Pink Sock, Dirty Sanchez, Fieser Houdini usw ist.
The-Pit.de: Und welchen Auftritt würdet ihr eher als peinlich bezeichnen und am liebsten aus dem Gedächtnis löschen?
Jan: Es gab da einen, da hatte der eine oder andere vor dem Konzert zu viel gebechert. Das Konzert war einfach nur scheisse, aber die Betroffenen haben daraus gelernt.
The-Pit.de: Auf eurer MySpace - Seite (http://www.myspace.com/palmernoise) sind ja einige Livetermine angekündigt; u.a. in der Schweiz oder in Italien. Werdet ihr demnächst auch in Deutschland live zu sehen sein?
Jan: Wir würden liebend gerne bei euch spielen. Im Moment ist nichts geplant. Aber wir sind jederzeit bereit. Also meldet euch bei uns.
The-Pit.de: Wo würdet ihr am liebsten mal ein Konzert spielen oder auf Tournee gehen?
Jan: Ein Ziel von uns ist es, eine Europatour zu spielen. Wo wir spielen ist eigentlich zweitrangig.
The-Pit.de: Wie sieht bei euch der Songwritingprozess aus?
Jan: Ich bringe normalerweise die Riffs oder fast fertige Songs, welche dann im Proberaum fertiggestellt werden. Jeder kann seine Ideen noch einbringen. Steve ist für sämtliche Lyrics zuständig.
The-Pit.de: Was darf man von Palmer in der nächsten Zeit noch erwarten und was wünscht ihr euch für eure musikalische Zukunft?
Jan: Wir wollen vor allem gute und viele Gigs an Land ziehen. So kommt eine Band wie wir am besten voran. Zudem wollen wir in absehbarer Zeit eine zweite Scheibe aufnehmen. Ein weltweiter Vertrieb wäre natürlich sehr wünschenswert.
The-Pit.de: Möchtet ihr noch ein paar letzte Worte an unsere Leser richten?
Jan: Wir danken euch für die Unterstützung. Es würde uns freuen bei euch zu spielen und zusammen ein Bierchen zu vernichten.
The-Pit.de: Vielen Dank für das Interview.
Jan: Bitte gern geschehen!
The-Pit.de: Zum Abschluss hinterließ uns Jan noch Kommentare zu den neun Songs auf "This One Goes To Eleven".
Jan:
- Shedding Skin -Ein schleppender, wuchtiger Stampfer mit viel Dynamik und geilen Melodien.
- Who Am I -Oft hören wir, dass dies unser "Hit" sei. Kompakter Song mit spannendem Zwischenteil.
- Bury The Bones -Ein schneller Song mit einer gewissen Hektik. Gegen Schluss löst sich BtB in eher langsamen, schleppenden Parts auf.
- Bitter Sweet Revenge -Ebenfalls ein träger Song mit einem sehr schweren Riff. Dazu kommen die fiesen Gastvocals von Frederyk Rotter (Zatokrev und Labelchef unseres Labels Czar of Crickets). Ein jazziges Solo im Mittelteil sorgt für Auflockerung.
- Temptation -Ein schneller, abwechslungsreicher Song. Geht super nach vorne ab und ist dementsprechend aggressiv.
- Deception -Ein Mid-Tempo Stampfer vom Feinsten. Ein Geheimtipp sozusagen und eine sichere Bank im Liverepertoire. Vielleicht unsere eingängigste Nummer.
- Times Past By -Ein paar fiese Riffs treiben diesen Song nach vorne. Auch hier ein Gastmusiker im Spiel: Nämlich VO von Gurd mit einem coolen Solo.
- Souls Divided -Ein epischer 10 Minuten Song, bei welchem wir bewusst jeden Part grosszügig ausspielen. Der Mittelteil hebt dann völlig ab mit abgefahrenen Sounds von unserem Bassisten Ueli.
- Eleven -Kein Song im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Soundcollage von Ueli. Ein spezieller Ausklang einer speziellen Band;-).
Wir möchten uns herzlichst bei Jan, den restlichen Palmer - Jungs und Fredy (Czar Of Crickets) für das Interview bedanken. Das Review zu "This One Goes To Eleven" findet ihr natürlich bei uns und außerdem solltet ihr unbedingt mal diese Links antesten:
11.03.2008
Metalnews.de
Quickie-Interview mit Jan Wälchli von Palmer
Dein momentaner Aufenthaltsort, während Du diese Fragen beantwortest?
Zu Hause vor dem TV.
Was hast Du gestern Abend/Nacht gemacht?
War zu Hause vor dem TV.
Was machst du morgens nach dem Aufstehen als erstes?
TV schauen. Nein, natürlich gemütlich duschen.
Wie bist Du zur harten Musik gekommen?
Mit 12 Jahren habe ich im Radio die CH-Hitparade gehört und bin so auf HELLOWEEN gekommen. Die waren mit der Single „Dr. Stein“ dabei. Danach war’s um mich geschehen. Also großen Dank Germany!
Auf wem würdest du beim Stagediven gerne mal "notlanden"?
Auf Charlize Theron.
Welche ist die peinlichste Platte in Deiner Sammlung?
Uff, da muss ich überlegen. Ok, MEAT LOAF, aber die gehört mir eigentlich gar nicht.
Die größte Peinlichkeit in Deinem Leben?
Ich war mal mit Kollegen zelten. Am Abend wurde jeweils amtlich gefeiert. Ich musste mal pinkeln gehen und habe mich von der Meute entfernt, schnurstracks in Richtung eines nahe gelegenen Zauns. Während dem Ausüben des Geschäfts hörte ich was rappeln, machte mir aber keine weiteren Gedanken. Als ich fertig war, stellte ich fest, dass da einer besoffen am Boden vor meinen Füßen lag. Na ja, Pech gehabt...
Die größte Dummheit, die Du je begangen hast?
Die CD von MEAT LOAF ausleihen zu lassen.
Dein Lieblingsessen?
Pasta.
Dein Lieblingsgetränk?
Bier.
Hast Du ein Vorbild?
Nein, es gibt aber viele Menschen, die ich bewundere.
Das Cover welcher Platte ist definitiv das coolste?
THE DILLINGER ESCAPE PLAN mit „Calculating Infinity“. Sehr smart.
Und welches Cover welcher Platte ist definitiv das beschissenste?
Echt keine Ahnung. Irgendeine Scheibe aus den 80ern. Die sahen fast alle Scheiße aus.
Welche drei Sachen würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Freundin, Gitarre und Früchte, ähh nein, doch lieber ein paar gute Flaschen Wein.
Mit wem würdest du gerne mal auf der Bühne stehen?
Mit den Jungs von MESHUGGAH.
Wen würdest Du gerne mal treffen?
Allan Holdsworth [Anmerk.: britischer Jazz-Gitarrist und Komponist]. Hab ich übrigens schon.
Das bizarrste Erlebnis mit Fans?
Wir spielten in einem Jugendhaus. Die Bands vor uns spielten Mundartpop usw. Ja, man kann sagen, es waren lauter Schülerbands. Dementsprechend waren viele Mütter, Väter etc. anwesend. Der Schuppen war gut gefüllt, als wir anfingen. Nach ca. zehn Sekunden hat man die Bühne mit heftigem Nebel eingehüllt. Als sich der Nebel verzog [nach ca. einer Minute], waren noch fünf Leute anwesend. Die waren aber voll begeistert und auch erleichtert, dass doch noch eine Band abrockt. Und das zählt doch, oder?
Bis dato unerfüllter Lebenswunsch?
Eine fette Tour mit PALMER. Aber das werden wir schaffen, glaubt uns.
Dein Lebensmotto?
Carpe diem. Nutze den Tag.
14.11.2007
NOZ - Neue Oberaargauer Zeitung
Harmonisches Chaos
Es ist schwierig, denn Sound von Palmer in kurzen Worten zu beschreiben. Auf der Homepage wird er als «Noisecore» bezeichnet. Harmonisch, aber ohne Zweifel hart. Melodiös, aber mit Ecken und Kanten. Musik von Palmer lässt sich definitiv in keine Schublade stecken. Hinter dem Namen stecken Jan Wälchli, Steve Diener, Ueli Heiniger und Remo Röschli aus dem Oberaargau, welche sich vor sieben Jahren zusammen gefunden haben. Vor vier Jahren kam die erste Promo-CD mit vier Songs. Aber auch schon vorher waren Palmer an verschiedenen Konzerten in der ganzen Schweiz engagiert. Diesen Frühling hat sich die Band an die arbeit gemacht und im Studio ihr erstes Album produziert. Das Resultat wird am Samstag ab 20 Uhr im Kleintheater an der «CD-Release Party» gefeiert.
Seit sieben Jahren seit ihr als Palmer unterwegs. Kennt ihr euch aus Schulzeiten?
Jan: Nein, eigentlich nicht. Ich war vorher mit Steve in einer anderen Band, wie auch Ueli und Remo in anderen Bands gespielt haben. Alle Bands haben sich aufgelöst. Ich habe Steve gefragt, ob wir nicht eine neue Band gründen wollen. Er hat zugesagt. Dann sind wir an Ueli und Remo gelangt.
Steve: Langenthal ist ein kleines Pflaster, da kennt man sich.
Ueli: So um die 20 geht vieles auseinander, aber die besten bleiben (lacht)...
Der Name «Palmer» könnte auch eine Reggaeband bezeichnen. Wie ist er entstanden?
Jan: Wir haben in unserem alten Bandraum über den Namen diskutiert. Ich glaube es war Steve, der den Vorschlag gebracht hat.
Steve: Der Name sollte kurz und prägnant sein. Er sollte nichts preisgeben. Mit dem Namen ist es ein bisschen wie mit unserer Nebelmaschine. Zuerst sieht man nichts und dann kommt die grosse Überraschung.
Jan: Ausserdem sollte man den Namen aussprechen können - ein Name, der hängen bleibt.
Nun steht der Name nach sieben Jahren endlich auf einem CD-Cover. Was erwartet den Hörer?
Ueli: Die Aufnahmen kommen einem Live Konzert sehr nahe, was wir von Anfang an angestrebt haben.
Jan: Sie ist einfach authentisch. Neun Stücke, spannend, abwechslungsreich und intensiv.
Steve: «This goes to eleven» ist von A bis Z aus einem Guss. Man merkt die harte Arbeit, die dahinter steckt.
Wieso hat es sieben Jahre gebraucht?
Jan: Eigentlich haben wir ja schon im Jahr 2004 die erste CD gemacht, die Promo-CD mit vier Stücken. Obwohl wir eigentlich viele Konzerte gaben, wollten wir etwas Handfestes, was wir den Veranstaltern zuschicken konnten.
Ueli: Wir hatten da - es ist einige Zeit her - ein lustiges Erlebnis in Lenzburg. Wir waren die letzte Band des Abends. Vor uns waren vor allem Schülerbands auf der Bühne, welche klassischen Metallsound gespielt haben. Als wir zu spielen begonnen haben, wurde mit der Nebelmaschine alles eingenebelt. Als sich der Nebel verzogen hatte, standen noch 5 «harte Jungs» im Raum und haben sich ausgetobt. Sie meinten nachher, dass sich so wenigsten die 10 Franken Eintritt gelohnt hätten. Der Veranstalter hat aber eindeutig nicht mit härterem Sound gerechnet...
Jan: Heute könnte das wohl nicht mehr passieren. Manuel Fischer (Spider Music) ist auf uns zugekommen und hat das Booking und Marketing übernommen.
Euer Stil lässt sich nicht «schubladisieren ». Wie würdet ihr selber ihn beschreiben?
Remo: Kann man nicht so genau sagen...
Ueli: Das ist sehr subjektiv.
Jan: Sicher eine breite Palette.
Steve: In der Musik wird man immer mit anderen Bands verglichen. Meiner Meinung nach hat unser Sound eine interessante Dynamik und man spürt die Energie, die dahinter steckt.
Was habt ihr für die Plattentaufe geplant?
Jan: Sicher kein grosses Tam-Tam mit Champagner! «E gueti Zyt zäme ha». Viel Musik von der Gastband Sludge und natürlich von uns kann erwartet werden. Ausserdem werden wir natürlich versuchen, unsere CD’s und Shirts unter die Leute zu bringen (lacht).
Zeitungsberichte
05.05.2008
Mitelland Zeitung
Zwischenhalt in der Heimat
Nach Auftritten in Rom und Turin verschlug es «Palmer» dieses Wochenende zurück in den Oberaargau. Hier, im Chrämerhuus in Langenthal, zeigten die vier Metalheads, wofür sie bekannt sind: laute und authentische Live-Acts.
Darauf hatte das Publikum nur gewartet. «Mir si vo Langethau», schrie Frontmann Steve Diener ins Mikrofon, und seine - fast ausschliesslich männliche - Fangemeinde stimmte ihm kopfnickend, zuweilen johlend zu. Die vier Musiker auf der Bühne führten das musikalische Geschrei ihrerseits mit der Nummer «Temptation» fort, einem unter neun Songs ab ihrer Debüt-CD «This one goes to eleven». Im November hatte die Noisecore-Band die Scheibe im Kleintheater eingeweiht, am Freitagabend trat «Palmer» seither erstmals wieder in Langenthal auf.
Eröffnet hatte das Konzert im Chrämerhuus die italienische Band The Orange Man Theory, mit der «Palmer» zurzeit durch Europa tourt. Nach gemeinsamen Auftritten in Rom und Turin vergangener Woche, waren nun die Italiener an der Reihe, den Gästepart zu übernehmen. Diesen meisterten die drei Römer, die jüngst in den USA unterwegs waren, gewohnt wild und intensiv. Durchmischt von Punk- und Indie-Klängen dominierte harter Metal-Sound, was ihnen das Hardcore-Publikum allenthalben mit schüttelnden Mähnen verdankte.
Dass letztlich dennoch die Lokalmatadoren als die eigentlichen Anziehungsmagnete des Abends galten, brachte die laufend zunehmende Zuhörerzahl zum Ausdruck. Magnetisch wirkte denn auch deren Sound. Ein Gitarrensolo von Jan Wälchli begeisterte das Publikum ebenso wie das einmal abgestimmte, dann wieder spontan gestaltete Ineinandergreifen von Drums und Bass, ja selbst das seitens des Sängers als Rülpser gestaltete Song-Ende wurde mit lautem Klatschen quittiert.
Scheinbar zu brechen drohten die Balken, als die seit 2000 bestehende Langenthaler Band schliesslich den dunklen Raum mit ihrem Song «Who am I» erfüllte. Fliessend drangen die fragenden Sätze à la «Where do I come from, what am I doing here, where am I going to» durch die Rauchschwaden und vermischten sich mit denselben, um in der finalen Grundsatzfrage zu münden: «Who Am I?» Noisecore und Philosophie schliessen sich bei «Palmer» eben keineswegs aus.
02.05.2008
Mitelland Zeitung
«Palmer» mit Gästen aus Italien
Für die Band Palmer standen in dieser Woche zwei Auftritte im Ausland an. Auf Einladung der Band The Orange Man Theory aus Rom bestritten die vier Metalheads aus Langenthal je einen Auftritt in Rom und in Turin. Heute Abend revanchieren sich «Palmer» nun mit einem gemeinsamen Konzert im «Chrämerhuus». Türöffnung zu dem schweizerisch-italienischen Gemeinschaftsprojekt im Gebiet der Noisecore-Musik ist um 21 Uhr. Der Eintritt zu diesem Konzerterlebnis beträgt 15 Franken. Tickets im Vorverkauf erhältlich unter: tickets.petzi.ch
30.04.2008
NOZ - Neue Oberaargauer Zeitung
Palmer
Langenthal- «Palmer sind ein Kapitel Schweizer Musikszene für sich – aber eines der besseren. » Für die Langenthaler Band PALMER stehen diese Woche die ersten Auftritte im Ausland seit der Veröffentlichung von «This one goes to eleven» an.
Zusammen mit THE ORANGE MAN THEORY aus Rom - welche ebenfalls im Gebiet des Noisecore anzusiedeln sind bestreiten die vier Metalheads drei Daten in Italien und der Schweiz. Die Römer luden die Langenthaler für zwei gemeinsame Konzerte nach Italien ein und Palmer revanchieren sich wiederum mit einem gemeinsamen Auftritt in ihrer Heimatgemeinde Langenthal. Am 2. Mai ist es soweit. Im Chrämerhuus in Langenthal beginnt das Konzert um 21 Uhr.
07.12.2007
Aargauer Zeitung
Brachial und melancholisch
Man kennt ihn als den freundlichen Verkäufer im Snowboard- und Skateshop Pabobi: Remo Roeschli, nie um ein Spruch verlegen, mit seinem spitzen Ziegenbärtchen und dem Berner Dialekt. Doch die gemütliche Erscheinung hat auch noch andere Talente: Morgen Abend wird er mit seiner Band Palmer aus seiner Heimat Langenthal das Merkker rocken. „Brachial und melancholisch“, bezeichnet der Drummer den Stil seiner seit 2000 bestehenden Band – so genannter „Noisecore“. „Es ist immer schön, das eigene Album dem Publikum zu präsentieren“, sagt Remo Roeschli im Hinblick auf sein Heimspiel. Besonders nervös mache ihn der Gedanke, vor so vielen bekannten Gesichter zu spielen, aber nicht. Er ist der einzige der vier „Palmer-Gielen“, der in Baden lebt. Und dies nun schon seit 8 Jahren.
Wenn er von seiner Band und dem neuen Album erzählt, spührt man die Leidenschaft und Hingabe, mit der sich Roeschli der Musik widmet. Sichtlich stolz ist er daher auch auf das Debut-Album von Palmer, welches nach langer und harter Arbeit seit November erhältlich ist. Die mit neun hammerharten und vielschichtigen Songs bestückte Platte „This one goes to eleven“ (in Baden erhältlich bei Zero Zero), ist ein unvergleichliches Werk. „Wir konfrontieren die Leute mit vielen verschiedenen Stilelementen“, sagt Roeschli, möchte den Sound aber nicht als zu komplex für das „normale“ Hardcore- oder Metal-Publikum bezeichnen. „Bei unseren Songs weiss man einfach nie, was als nächstes kommt oder was noch alles passieren kann“, erklärt er. Gemeinsam mit Sänger Steve Diener, Gitarrist Jan Wälchli und Bassist Ulrich Heiniger hofft der Badener Drummer nun auf viele weitere Konzerte – das Album soll ihnen dabei für etwas Rückenwind sorgen. „Bis jetzt haben wir bereits einen recht guten Absatz von „This one goes to eleven“. Besonders dafür, dass diese Szene in der Schweiz nicht besonders gross ist“, freut sich Roeschli und fährt fort: „Grundsätzlich möchten wir aber einfach so viel wie möglich live spielen.“ Dazu werden Palmer dann im kommenden April jede Menge Gelegenheit haben, dann gehen sie gemeinsam mit der Band „The Orange Man Theory“ auf Tour durch Italien, Frankreich und Belgien.
Veranstaltungshinweis:
Palmer, Die By Design, Lies behind the Smile
Live am 8.dez.07 im Merkker Baden ab 21:00uhr
19.11.2007
Berner Zeitung
Palmer: Tierisch laut abgerockt
Ohropax rein und ab gehts. Die rund 80 Metalfans kriegen die volle Dröhnung ab, Palmer gibt Vollgas und dreht voll auf. Der Sound ist energiegeladen, intensiv, unbändig, hart. Frontmann Steve Diener schreit sich die Seele aus dem Leib. Der Rest der Band, Gitarrist Jan Wälchli, Bassist Ueli Heiniger und Drummer Remo Röschli, umgeben das inbrünstige Geschrei mit temporeicher, heftiger und melodiöser Musik. Chaos und Einklang gehen eine abwegige Beziehung ein. Mit wenig Worten lässt sich Palmers Stil kaum umschreiben. Die Band selbst nennt das, was sie produziert, «Palmernoise». Und eins ist Palmer wirklich: tierisch laut. Auf die Vorband Sludge aus der Romandie indes scheint nur ein Wort zuzutreffen: brachial. Der Rest ist Staunen darüber, wie Lärm irgendwie doch auch Musik sein kann.
Für Palmer ist das Konzert im Kleintheater Langenthal ein Heimspiel. Und eine CD-Taufe. Ohne grosse Zeremonie wird das Debütalbum auf den Namen «This one goes to eleven» getauft. «Nach sieben Jahren haben wirs endlich geschafft», freut sich Steve Diener. Dann heisst es wiederum Ohropax rein. Das Publikum geht ab. Haare wirbeln durch die mit Zigarettenrauch geschwängerte Luft. In den vorderen Rängen ist Headbanging angesagt. Genickstarre und Ohrensausen (für die Nicht-Ohropaxtragenden) sind vorprogrammiert. Trotzdem, den Metallern gefällts so sehr, dass sie Palmer am Schluss nicht gehen lassen wollen. «Spielt noch eins», rufen sie unnachgiebig auch nach der zweiten Zugabe.
16.11.2007
Berner Zeitung
43 Minuten palmersche Dröhnung pur
Für die einen ist es Geschrei mit Lärm, Kritiker sprechen vom intensiven Chaos, Palmer selbst bevorzugen den Begriff «Noisecore». Den Lärm würden sie schliesslich bewusst einstreuen in ihre Musik, erklärt Ueli Heiniger, Bassist der Langenthaler Metalband. Chaotisch und laut – melodisch und spannungsvoll: So kennen und lieben Fans das Quartett seit sieben Jahren. Morgen Samstag laden Palmer ins Langenthaler Kleintheater: zur Taufe ihres ersten Albums.
Eine EP mit vier Tracks gabs zwar 2004 schon. «This one goes to eleven» bringt nun aber die volle palmersche Dröhnung. Keine neuen Songs eigentlich, erklären die Bandmitglieder. «Manche Lieder haben wir aufs Album hin jedoch in einem neuen Licht betrachtet», sagt Sänger Steve Diener. Und Gitarrist Jan Wälchli: «Manches ist nach Jahren jetzt erst fertig geworden.»
Aufgenommen haben Palmer die neun Songs des Albums im Little Creek Studio bei Gurd-Frontmann und Metal-Produzent V.O. Pulver. «Er hats im Ohr und im Blut», sagt Diener sichtlich angetan vom Resultat der gemeinsamen Studiozeit. «V.O. Pulver weiss eben, was es braucht, weil er selber auch Metal macht.» Nicht auf die Songs habe er Einfluss genommen, sondern auf den Sound, schwärmt auch Bassist Heiniger.
V.O. Pulver hatten Palmer an ihrem ersten Konzert kennengelernt. Beziehungen pflegen sie auch mit andern wichtigen Teilen der Metalszene. Und haben sich in dieser längst einen Namen gemacht.
Kommt mit dem ersten Album nun der ganz grosse Schritt nach vorn? «Wir haben wohl noch nie so viele Konzerte gehabt wie jetzt», sagt Steve Diener. Das liege sicher auch am Album. «Wenn in der kleinen Metalszene etwas verheissungsvoll klingt, ist das Interesse doch schnell da.» Gegen einen weltweiten Vertrieb oder eine kleine Auslandtour, dagegen hätten sie alle nichts. Ziel sei aber nicht, daneben nicht mehr arbeiten zu müssen, so Wälchli, stellvertretender Geschäftsführer der Alten Mühle. Und der Reallehrer und frischgebackene Vater Steve Diener sinniert: «Es ist auch ein Privileg, Musik machen zu können, ohne davon leben zu müssen.»
Plattentaufe: Morgen Samstag, ab 20 Uhr (und 18 Jahren), Konzert um 21 Uhr. Kleintheater Mühle, Langenthal. Support: Sludge. «This one goes to eleven» ist ab sofort im Handel erhältlich.